Falls es wirklich um "offizielle" Definitionen von Farben geht, kann
ich den Vorschlag von Chris Hormann nur unterstützen.

CIE-L*a*b* ist medium- und geräte-unabhängig und wird mittlerweile von
für fast jedes Gerät erhältlichen Kalibrierungsprogrammen sowie von
verbreiteten Grafikprogrammen (z.B. Illustrator) unterstützt.

Tatsächlich muss aber auf die teils umständliche Umrechnung
hingewiesen werden. Um das zu erleichtern, geben wir jeweils
gleichzeitig die sRGB und CMYK-Werte an - aber nur als Anhaltspunkt.

Leider kennen selbst Druckereibetriebe CIE-L*a*b nicht - wohl mangels
Ausbildung aber auch weil es für sie bequemer ist, proprietäre (d.h.
copyrightgeschützte und kostenpflichtige!) Farbpaletten anzubieten,
nach denen sich der Kunde dann zu richten hat...

Einen konzeptionellen Überblick über die Eignung der verschiedenen
Farbsysteme gibt [1] und eine Linksammlung zum Thema gibt es hier [2].

LG, Stefan

[1] http://www.brawer.ch/articles/farbenili/farbenili.pdf
[2] https://delicious.com/sfkeller/color


Am 26. Mai 2013 21:08 schrieb Tobias Conradi <[email protected]>:
> 2013/5/26 Henning Scholland <[email protected]>:
>> Hallo,
>> sollte man die Umrechnung in ein Farbmodell nicht besser dem Auswerter
>> überlassen?
>>
>> Henning
> Dann müsste OSM die Eingabe der offiziellen Definition erlauben und
> der Auswerter müsste fähig sein, diese Umrechnung durchzuführen.
>
> Ersteres ist wohl momentan nicht möglich (wenn doch - wo kann man CMYK
> oder RAL speichern?), und letzteres schließt wohl einige Auswerter aus
> (ich kann CMYK oder RAL nicht einfach bestimmen).
>
> --
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