Hier auch mal meine Einschätzung zum Thema: Die Preisgabe von Informationen ist ein notwendiges Übel bei der Partizipation in freien Projekten wie OSM. Man kann da nicht Rosinen picken.
"Kartendaten ja, persönliche Daten nein." geht nun mal nicht, weil je nach Definition von persönlichen Daten beides das selbe ist. "Datenauswertung bitte nur von den Guten (tm)" ist genauso Unsinn. Wenn es möglich ist, wird es gemacht. Wer der Benutzerkreis solcher Auswertungen oder von Tools dafür ist entzieht sich vollständig der Kontrolle des Einzelnen. Wenn Pascal die Tools nicht schreibt, tut es ein Anderer. Die Annahme, jeder hätte bereits jetzt vollen und einfachen Zugriff auf die ausgewerteten Profile liegt weit näher an der Wahrheit als das Wunschbild, nur verantwortungsvolle Profis würden damit arbeiten. Die Verantwortung dafür liegt trotzdem bei jedem einzelnen. Wenn man datensparsam Leben will, lädt man einfach keine Daten hoch. Fertig. Wer das abstufen möchte, lädt mit zeitlichem Verzug hoch, entfernt Zeitstempel aus Tracks, wechselt regelmäßig Accounts usw. Einen "Wasch mir denn Pelz aber mach mich nicht nass"-Ansatz gibt es nun mal nicht. Da können wir bei OSM recht froh sein, dass uns diese Möglichkeiten überhaupt bleiben. Das ist nicht überall soll. Bei Gameification sehe ich das Problem eher in fehlgeleitetem Ehrgeiz, Cheatern und Anreiz für Vandalismus als in Datenschutz. Obwohl ein Opt-In natürlich zu begrüßen wäre. Allerdings eher aus Gründen, um die Highscoretabellen nicht mit Import-Accounts und One-Off Accounts vollzumüllen. Gruß Chaos _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

