On 27.07.2013 23:59, Norbert Wenzel wrote:
In dem Fall bin ich für die Änderung, denn sie würde vermeiden, dass
jemand durch die Wahl eines "sprechenden" Benutzernamens unwissentlich
oder unbedacht persönliche Daten veröffentlicht.

Das fällt aber schon unter allgemeine Lebensfähigkeit im Internet, dass
man weiß, dass Accountnamen (zumindest halb)öffentlich sichtbar sind.

Na ja, in vielen Fällen ist der Name ja nur für den Betreiber oder sonst einen kleineren Kreis von Beteiligten sichtbar. Im Fall von OSM kann er aber wirklich ziemlich direkt öffentlich werden.

Bei näherer Überlegung finde ich aber tatsächlich, dass es nicht nötig ist, dass OSM deswegen irgendwelche eigenen Anonymisierungswerkzeuge anbietet. Es reicht sicher, wenn man bei der Anmeldung darauf hinweist, dass der gewählte Name veröffentlicht wird und man, wenn man anonym bleiben will, halt einen nichtssagenden Namen wählen sollte. Das ist aber auch sehr einfach umzusetzen, kostet ja nur einen Satz auf der Anmeldeseite. Da es so einfach geht, sollte man das machen. Rechtlich nötig wäre das wohl kaum, aber wir wollen ja nett sein, oder?

Wenn der User schon zu dieser einfachen Schlussfolgerung nicht in der
Lage ist, dann sollte man ihm tatsächlich den Internetstecker zu seiner
eigenen Sicherheit ziehen.

Das tut aber praktisch niemand. Also können wir ja nett sein und die Leute darauf hinweisen. Wird kaum jemanden ernsthaft stören, aber den einen oder anderen doch auf einen verbreiteten Sachverhalt hinweisen. Kostet uns ja nix.

PS: Und wenn der User das nicht will, dann kann er ganz anonym immer
noch das "Add a note"-Tool verwenden und dort schreiben, dass Lokal xy
fehlt. Da weiß dann keiner mehr von wem das kommt und die NSA wird den
User niemals nicht finden.

Natürlich. Es ist lachhaft einfach, anonym Daten in OSM einzugeben. Bisher können wir uns das ja auch locker leisten.

Gruß,
Mark



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