Am 08.09.2013 um 17:49 schrieb Tirkon <[email protected]>:

> Bei OSM ist die Situatuion anders. Mit zunehmenden Inhalten wird das
> Editieren für weniger erfahrene Mapper immer schwieriger. Wenn eine
> zunehmende Komplexität verhindert, dass die Maintainer vor Ort
> zunehmend im Tag- und Relationsdickicht nicht mehr durchblicken und
> sich damit an einfache Korrekturen nicht mehr herantrauen, wird es
> schwierig.


Jein, es ist ja nicht so, dass "einfache Korrekturen" Grenzrelationen 
einschließen ;-)
Wer einen Fehler in Namen ändern will wird durch Relationen oder zusätzliche 
tags m.E. nicht gestört, genauso wer POIs aller Art eintragen will.

Selbst bei Änderungen an Straßen, die Teil von Grenzrelationen sind, kann man 
z.B. Die Geometrie neuzeichnen für den Teil, den man ändern will, und die 
Highway Tags transferieren (sowie die Grenze lassen, wenn man es nicht besser 
weiß), wobei das schon eher in die Richtung geht, dass man die Komplexität 
ansatzweise durchdringen muss.

Ich versuche daher, möglichst nur die Straßen selbst mit den Highway ways zu 
beschreiben, eine weit verbreitete Unsitte und im Detail m.E. auch weniger 
genau ist es z.B., die Straßen beim landuse miteinzubeziehen.

"Einfache Korrekturen" sind in osm auch mit viel mehr Relationen der Art 
Wahlkreis oder Bistumsgrenze noch gut möglich, weil man die ja unangetastet 
lassen kann (oder wie oben beschrieben belassen), problematischer für 
Änderungen an Straßenverläufen sind Routen, weil man da im Prinzip wissen muss, 
wo die lang laufen, weil sie ja nur Sinn machen indem sie die Straßen benutzen.

Für alles andere (Features und Flächen sowie Änderungen an Straßen ohne 
geänderten Verlauf) ändert sich nicht viel, das bleibt "einfach".

Gruß,
Martin
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