On Di, Jan 14, 2014 at 08:33:18 +0100, Peter Wendorff wrote: > Das kann natürlich auch Teil der API sein, aber selbst wenn nicht ließe > sich das vermutlich umsetzen. Die größte Hürde sehe ich in der Software, > die die OSM-Daten anwendet, denn die muss mehrere Werte unterstützen - > Renderer, Router, ... > > Wir mappen zwar nicht für [Anwendungsimplementierung X], aber viele > Anwendungen, gerade Mapnik, OSRM etc. sind eben doch treibende Kraft > dafür, dass Mapper großflächig Daten beisteuern und vor allem > korrigieren; notfalls korrigieren in dem Sinne, dass [Anwendung X] dann > wieder funktioniert.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Bevor man sich Gedanken darüber macht, wie die Daten in OSM besser modelliert werden könnten, sollte man schauen, mit welchen Daten die Anwendungen umgehen können. Die Hürde ist in sehr vielen Fällen im Moment nicht das OSM-Datenmodell. Das ist zwar umständlich in der Handhabung, aber es ist mächtiger als das, was üblicherweise in der späteren Verarbeitung verwendet wird. Konkret ist unsere Rendering-Toolchain zu begrenzt. Mit osm2pgsql und Mapnik kann man einfach diese Multivalued-ref-Tags und dergl. nicht ohne Tricks umsetzen. Deshalb sind alle Versuche, dieses Problem anzugehen, immer auf halber Strecke hängen geblieben. Das Ergebnis waren komplexe Script-Verhaue und gigantische Mapnik-Config-Files. Wenn wir soweit wären, dass die Rendering-Toolchain ganz selbstverständlich mit solchen "ref"s umgehen kann, dann würde sich daraus auch ergeben, wie wir das bei OSM richtig taggen müssen bzw. ob wir eine Ergänzung des OSM-Datenmodells brauchen. Jochen -- Jochen Topf [email protected] http://www.jochentopf.com/ +49-721-388298 _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

