Am 04.02.2014 00:24, schrieb Falk Zscheile:
Hier ist doch gerade das Problem: Ein Mapper, der vor dem
Straßenschild steht und "St.-Denis-Straße" liest kann nicht sagen, ob
St. ein "Saint" oder ein "Sankt" ist. Deswegen kann er nur
"St.-Denis-Straße" eintragen. Ein anderer, der sich daran stört kann
das dann klarstellen, indem er long_name richtig ausfüllt. Dieses
vorgehen hat drei Vorteile: 1. Der Erfasser vor Ort (on the ground)
muss sich keine weiteren Gedanken um die Bedeutung der Abkürzung (hier
St.) machen, er kann dies anderen überlassen. Es ist für ihn also
einfach, Daten auch in Regionen zu erfassen, die er nicht so gut kennt.
Ich würde auch nicht anders erfassen.
wenn an der gleichen Straße 2 unterschiedliche Schilder wären, würde ich
diesen Fall bei der Stadt abfragen, die lassen dann das falsche Schild
wechseln.
2. Die Differenzierung zwischen verschiedenen Namensvarianten in der
Erfassung im Datenschema erleichtert die Arbeitsteilung: Einer kann
sich um die Erfassung vor Ort kümmern, ein anderer Straßenlisten
auswerten. Dass sich beide nicht in die Quere kommen "Da stand aber
St." "Schon, aber St. heißt immer Sankt und soll ausgeschrieben
werden.", dafür sorgt die Erfassung in unterschiedlichen Tags: name,
long_name und ggf. auch short_name.
long_name kann ich mir vorstellen, um die Aussprache des Namens zu
ermöglichen,
auf short_name würde ich verzichten, da unnötig.
3. Der Datenauswerter hat die Wahl, welche der beiden Infos er für
sich und seine Anwendung am Besten geeignet hält. Falk
Er hätte auch die Möglichkeit selbst eine gebräuchliche Abkürzung zu
wählen falls er Platzprobleme hat.
So werde ich aber auch jeden Dr. in der Kurzform mappen außer er hat
Doktor auf dem Schild stehen.
Gruß Gisbert
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