am Donnerstag, 13. März 2014 um 12:06 schrieb Frederik Ramm: > mich, dass er nicht locker lässt. Diese Hochsitze sind nunmal da, also > können sie auch gemappt werden. Andererseits ist es ja eigentlich gerade
Genau! > erwünscht, wenn man mit Daten unzufrieden ist, dass man dann mit den > anderen Mappern darüber spricht, statt alles gleich zu löschen. Aber man kann daraus keinen Anspruch ableiten, die Daten zu löschen. Morgen kommt der Bankdirektor, weil wir alle seine Banken gemappt haben, und Bankräuber sind besser ihre Ziele aussuchen können, übermorgen kommt das BKA und fürchet um die Sicherheit der KKWs (also auch löschen), einen Tag später kommt Frau Meier, die ihr Haus gelöscht haben möchte, hat sie ja auch schon die Google Streetview verschleiern lassen... In einem Monat ist die OSM-Datenbank leer... Ich sehe das als eine Art der Zensur. Und gerade hier sehe ich eine der großen Stärken von OSM. Wir wollen nicht verstecken, verheimlichen, vertuschen, verfälschen, sondern die Realität abbilden. Da kommt man "wahre" Karten erstellen kann. > Ich finde das aber mit den "Straftaten" ein bisschen komisch, das > klingt, als wollte man den Mapper unter Druck setzen und ihn zum > Mittäter machen, wenn er nicht "freiwillig" seine Hochsitze löscht... Hochsitze sind allgemein gut sichtbar, wenn man sich in Wald und Flur bewegt. Die kann man auch ohne OSM finden, und falls doch OSM genutzt wurde, sehe ich darin auch keine Mitschuld. Man kann die Wahrheit nicht verstecken. Nutzen sie nicht OSM, dann vielleicht Google-Satelitenbilder oder sie suchen selbst. Schreibt der Jäger auch die Baumärkte an, daß sie doch bitte keine Sägen mehr verkaufen sollen, weil damit schon mancher Hochsitz zerlegt wurde? => Gegen das Löschen! Christian _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

