Am 6. Mai 2014 20:10 schrieb Simon Poole <[email protected]>:

> Du irrst und solltest nochmals die ODbL lesen, speziell 4.5.b. Die
> Tatsache das man eine Abfrage auf beide Datenbanken machen kann und
> daraus ein Resultat generiert macht die Datenbanken nicht weniger
> unabhängig.
>


Du hast natürlich Recht, ich bitte um Entschuldigung für meine Insistenz,
wer weiss, was mich da gestern geritten hat ;-). Vielleicht haben die
provozierten Erklärungen aber auch anderen geholfen, dann war der Aufwand
nicht umsonst.
Nochmal nachgedacht war es ja gerade ein Ziel der Lizenzumstellung, solche
Nutzungen (produced works aus gemischten Quellen ohne Erfordernis, die
proprietären Quellen unter einer freien Lizenz zu sharen) zu ermöglichen.




>
> Und natürlich gibt es trotzdem sehr viele use cases bei denen SA wirkt.
>
>

jedenfalls sehr viel weniger, als man im ersten Moment vielleicht glauben
wollte, sehr viele Nutzungsfälle mit gemischten Daten können vermutlich
auch so gelöst werden, dass sharealike nicht greift, sofern man nur Daten
bei der Präsentation mischt aber die zugrundeliegenden Datenquellen
unabhängig sind. Google, um mal ein ähnliches und evtl. realistisches
Beispiel zu nennen, könnte z.B. eine Karte mit ihren bisherigen Daten
rendern, und dann in einem zweiten Schritt dort z.B. Fusswege von OSM
drüberlegen, wo sie selbst keine haben (Problem sind evtl. die
Anschlussstellen  an ihr eigenes Netzwerk).

Gruß Martin
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