Hallo,
ich habe einmal auf meiner Wiki Seite 
(https://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Hubert87/DoubleRepresentation) ein 
paar mögliche Kombinationen niedergeschrieben. Ich bitte um viel Feedback auf 
der entsprechenden Diskussionsseite.

Außerdem:
Am Donnerstag, 18. Dezember 2014 02:27 schrieb <[email protected]>:
> Was dann aber noch fies bleibt, sind solche Wege die erst
> straßenbegleitend sind und dann nicht mehr (weil deutlich zu weit weg).
> 
> https://www.openstreetmap.org/way/202894636

Ja, solche Dinge sind wirklich schwierig zu entscheiden. Das muss der Mapper 
Vor Ort entscheiden. Mir hilft immer die Frage, ob es von der Rennleitung Ärger 
geben würde, wenn man dort auf der Straße fährt/geht, Benutzungspflicht 
vorrausgesetzt.

> Daher ist es aus meiner Sicht schwer die beiden Modelle miteinander zu
> vereinen, auch wenn ich gerade das an Huberts Ansatz gut finde.

Ich finde genau in solchen Fällen hätte das doppelte Erfassen seine Stärke. Im 
Moment sieht es ja (auf der Hauptkarte) so aus, als würde auch der Gehweg dort 
aufhören und an der Straße ist ein sidewalk=* auch noch nicht gemappt.

Am Donnerstag, 18. Dezember 2014 18:42 schrieb fly <[email protected]>:
> da finde ich cycleway/sidewalk=separate_way oder ähnliches besser.

Ich glaube, so arbeitet das "Lübecker Schema" bei seperat gemappten Radwegen. 
Dort wird aus dem "cycleway=track" dann ein "cycleway=sidepath". Das ist zwar 
ein gangbarer Weg, hat für mich aber dann einen Nachgeschmack, wenn das gemacht 
wird, um das Einzeichnen von doppelten Linien (auf opencyclemap.org) zu 
verhindern. Wenn es allerding gemacht wird, da es sich aus einem "höherem" 
Schema so ergibt, dann ist es (auf einmal) Ok.

Am Donnerstag, 18. Dezember 2014 18:52 schrieb Martin Koppenhoefer 
<[email protected]>:
> > da finde ich cycleway/sidewalk=separate_way oder ähnliches besser.
> >
> 
> 
> jein, ich wäre eher für eine Relation, dann ist die Zusammengehörigkeit
> eindeutig. "separate_way" hat das Problem, dass man erstens auch nicht
> genau weiss, welcher way, und zweitens bezieht man sich mit einem tag
> auf einen anderen way, den es zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht
> schon gar nicht mehr gibt. Zwar könnte man fordern, wer den Gehweg
> verändert muss halt auch noch die Straße anschauen (und auch wenn das
> im Prinzip schon genau das Problem ist, so kann man es für Straßen
> vielleicht noch tolerieren), aber wenn man sowas erstmal eingeführt hat
> (tags die sich auf andere in der Nähe liegende, nicht genau
> spezifizierte/verlinkte Objekte beziehen), dann verbreitet sich das
> Prinzip vermutlich noch weiter auf andere Arten von Objekten. Das ist
> ein bisschen so ähnlich wie "forward"-Angaben auf einem Node.

Ein Problem mit Relationen sehe ich auch darin, das Straßen mit z.B sidewalk=* 
und Zugehörigkeit zu einer (street-)Realtion nicht unbedingt auch einen seperat 
eingezeichneten Gehweg haben müssen. D.h. ein Datenauswerter müsste erst 
nachsehen ob die (street-)Relation zu der die Straße gehört und dann ob in der 
Relation auch noch ein Mitglied ist, welches ein Gehweg ist. Das klingt für 
mich kompliziert bis unmöglich.

Gruß
Hubert



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