Hallo, Am 2015-09-02 um 09:27 schrieb Roland Olbricht: > Einen ähnlichen Effekt hat die Wochenaufgabe, ganz ohne bezahlte > Mapper. Auch da ist es ja gewollt, dass ein bestimmtes Phänomen > möglichst flächendeckend auf eine einheitliche Weise erfasst wird - > und dann anschließend die vorherrschende Modellierung ist.
Bei Wochenaufgaben läuft meistens vorab eine Diskussion (meist im Forum), an der man sich beteiligen kann. Die Wochenaufgabe Wanderwegweiser zeigt, dass man in einer Wochenaufgabe auch mehrere verschiedene Wege zum Tagging aufzeigen kann. > Da es für das "level"-Tag zumindest nicht ohne Werkzeuge möglich ist, > es automatisch außerhalb von Gebäudekonturen zu unterdrücken, kann ich > gerne damit leben, es dort auch nicht zu taggen. Ich persönlich habe keine Probleme mit level=* außerhalb von Bahnsteighallen. Wie will man sonst Turmbahnhöfe ohne Bahnsteighalle (z.B. Doberlug-Kirchhain, Falkenberg (Elster), Horka, Werbig, Osnabrück Hbf) vernünftig ebenenweise rendern? Das layer-Tag macht keine Aussage zur physikalischen Position, sondern gibt nur relative Positionen an. level=* sehe ich nur bei einfache aufgebauten Stationen als überflüssig an, die sich nicht auf einem Damm oder in einem Einschnitt befinden, nur aus Gleisen und Unter-/Überführung sowie Bahnhofsvorplatz mit Parkplatz bestehen. Dort gibt es nur zwei Ebenen und im Prinzip genügt dort zur Orientierung ein einziger Plan für alle Ebenen. Je größer die Station ist und je mehr Features sie hat, desto mehr Nutzen haben level=*-Tags. Ich vermute mal, dass Karlsruhe Hbf (auch ohne das Zutun von Mentz, die Details stammen v.a. von mapper999) mit die detaillierteste Station sein dürfte. http://github.pavie.info/openlevelup/?lat=48.99340053459747&lon=8.401384055614471&zoom=19&tiles=0&level=1&transcend=1&unrendered=0&buildings=0&photos=0¬es=0 @MentzDV/Roland: Wenn ihr die Nachteile des Remote Mappings beseitigen wollt, müsst ihr halt mal einem Hiwi ein Bayern-Ticket in die Hand drücken (kostet 23 Euro für eine Person) und einen ganzen Tag durch Bayern fahren lassen. Bei jeder größeren Station aus-/umsteigen und dabei eine Reihe Fotos machen. Bei den kleinen Stationen genügt es, bei der Durchfahrt bzw. beim Halt mit dem Handy zum Fenster raus zu filmen. Beispiele für solche Videos (zwar mit Fokus auf die Signale, Gleise und Hektometertafeln und nicht auf die Bahnsteige): https://www.youtube.com/channel/UC6O3d6IfKq2T665dj0jX1gg Außerdem empfiehlt es sich vor dem Remote-Mapping einer Station, nach dem Stationsnamen in Kombination mit Begriffen wie "Umbau", "barrierfrei" und "Sanierung" zu googlen. Wenn man Zeitungsartikel über einen schon erfolgten Umbau findet, sollte man beim Mappern äußerste Vorsicht walten lassen und eine Ortsbegehung/-befahrung in Betracht ziehen. Viele Grüße Michael -- Per E-Mail kommuniziere ich bevorzugt GPG-verschlüsselt. (Mailinglisten ausgenommen) I prefer GPG encryption of emails. (does not apply on mailing lists)
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