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> On 3. Nov 2018, at 19:03, Stefan Kaufmann <[email protected]> wrote:
> 
> Typische faschistische
> Elemente waeren zB die Herstellung einer um ein Fuehrerprinzip
> militaerisch/hierarchisch organisierten National- und Volksgemeinschaft,
> die einen Hegemonialanspruch gegenueber anderen Nationen oder „Voelkern“
> geltend machen will.
> 
> Bei CoCs geht es vielfach ganz im Gegenteil darum, Machtverhaeltnisse zu
> dekonstruieren und im Zweifel ueberhaupt erstmal sichtbar zu machen und
> zu benennen.


das ist die Behauptung der Befürworter, denen ich zumeist auch gute Absichten 
unterstellen würde, demgegenüber stehen aber Bedenken und vereinzelt auch 
zumindest so behauptete bzw. empfundene Erlebnisse von Leuten, die die 
Erfahrung gemacht haben, dass ein CoC dazu genutzt wurde, unliebsame Kritiker 
ruhig zu stellen (z.B. bei HOT, behauptet für teilweise dieselben Personen, die 
jetzt im OSMF Vostand sind).

Ich habe ebenfalls Bedenken hinsichtlich des Kultur-Imperialismus, dass man 
bestimmte angelsächsische Gepflogenheiten/Umgangston zur verbindlichen 
weltweiten Norm erklärt. Und ich sehe keinen Bedarf, außer vielleicht in der 
Richtung, aus der auch die Hauptverfechter eines CoC kommen, da fliegen 
gelegentlich die Fetzen ;-)



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