Sven Anders schrieb: > Am Freitag, 25. Juli 2008 10:46 schrieb Bernd Wurst: >> Hallo. >> Klar, wenn man sich tagwatch anschaut, graust es einen auch, wie viele >> Fehler man bei der aktuellen Anwendung machen kann. Aber da ist es >> wenigstens eindeutig umzuwandeln bzw man zieht sich einfach den numerischen >> Teil raus. > > Aber du musst dir dann die nummerischen Werte und die Zuordnung merken!!
Ich persönlich kümmere mich eigentlich wenig um irgendeine Zuordnung von Wegstruktur zu Nummernbezeichner. Ich sehe die grade1-5-Angabe als eine zusammenfassende Bewertung der Wegqualität. Ich hab allerdings auch noch nicht sonderlich viele Tracks gemappt. :) > Besser fände ich (müsste noch nach englisch übersetzt werden) > > zustand=sehr_eben > zustand=eben > zustand=schotter > zustand=festes_Schuhwerk > zustand=schlamm Wie taggst du dann sehr ebene Schlammwege, oder unebene Schotterwege. Und überhaupt: Welche Tags bezeichnen denn jetzt die besseren und die schlechteren Wege, welche sollte man bevorzugen? Ich kann mir deutlich leichter merken, dass die zusammenfassende Abstufung von grade1 bis grade5 geht (grade2 ist dabei eindeutig schlechter, als grade1, aber noch viel besser, als grade5), als dass ich mir merke, welche umfassende Attributierung man für die physikalischen Eigenschaften des Weges im Detail anwenden könnte. Und erst recht, wenn's dann doch auf so unscharfe Attribute wie "sehr_eben, eben, eher_uneben,ziemlich_uneben,uneben" rausläuft. War "uneben" jetzt ganz am Ende der Skala, oder kommt es noch vor "ziemlich_uneben"? Kann man "uneben" noch weiter steigern zu "extrem_uneben"? Ist mein "extrem_uneben" vielleicht dasselbe, wie dein "ziemlich_uneben", weil ich einfach spiegelglatte Wege bevorzuge und schon leichten Rollsplit als Unebenheit klassifiziere, du aber mit deinem Geländewagen nie genug Schlaglöcher haben kannst... :) Mit "Schlamm" wär's ja dasselbe: Der zeigt sich tendentiell nur, wenn die Anwesenheit von Wasser zum Zeitpunkt der Beobachtung festgestellt werden kann. > Es gibt bestimmt dutzende wissenschaftliche Literatur aus der > Softwaretechnik, > warum sprechende Bezeichner besser sind. Kartendaten sind zwar auch erstmal soft, Softwaretechnik halte ich hier aber nicht für anwendbar. Bei den Straßentypen ist das doch auch kein Problem: Primary = rank1, secondary = rank2, tertiary = rank3 - ziemlich willkürlich und an vielen Stellen nur durch die subjektive Einschätzung des Mappers vergeben. Macht aber relativ wenig Probleme bislang. Würdest du stattdessen die rechnerisch und/oder tatsächlich vorhandene Aufnahmekapazität in Fahrzeuge pro Stunde mappen wollen? Viele Grüße Sven _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/cgi-bin/mailman/listinfo/talk-de

