k127 schrieb: >> 2. Was kann man von einem Vermessungsamt erwarten? Moin!
Ein Katasteramt hat auch georeferenzierte Gebäude, also eine 'Koordinate zu jeder Adresse'. Mit diesen Daten ließe sich die 'Haus zu Haus Navigation' aufbauen. Allerdings ist das OSM-Format für Adressen noch in der Erprobungsphase, oder?. Ich glaube auch nicht, dass diese Daten verschenkt werden, die lassen sich nämlich hervorragend vermarkten. Aber vielleicht zunächst die Koordinaten aller Schulen und die Standorte der Glascontainer, Denkmäler, Bushaltestellen, .... Kurz gesagt; alles was eine Kommune in einem Fachkataster führt und was in OSM als POI interessant ist. > >> * Übernahme von Straßen-/Wegenamen (es gibt immer so viele Wege, die >> unbeschildert sind) > Das Vermessungsamt verfügt über wesentlich wertvollere Informationen als > Straßennamen, nämlich die Straßen selbst. > ... > > > k127 > Die Sicht eines Katasteramtes auf eine "Straße" ist leider ein ganz andere als die von OSM: Das Katasteramt verwaltet "Flurstücke". Das sind im Kataster keine Trassen (Linien) sondern Flächen. Mehrere Flurstücke können zu einer Straße gehören. Aber auch angrenzende Flächen des gleichen Eigentümers (Parkplätze, Radwege, Bürgersteige, Grünflächen, ...) würden da evtl. mit hinein fallen. Durch Straßenbaumaßnahmen und den damit verbundenen Zukauf von Flächen entstehen dann manchmal am Rande noch schmale Flurstücke die noch mit zum Straßengrundstück zählen. Diese zusammen liegenden Flächen kann man nur sehr schwer automatisiert ins OSM-Format umsetzen. Ein Vorgehen analog GPX wäre möglich: Unterlegen und manuell drüber zeichnen. -- Frank Jäger _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

