On Wed, Aug 27, 2008 at 08:07:57PM +0200, Frederik Ramm wrote:
Das Thema wird ganz bestimmt nicht durch Diskussionen auf der Mailingliste geloest werden.Dem "ganz bestimmt" kann ich "ganz sicher" nicht zustimmen. In den letzten paar Tagen gabs hier einige sehr interessante und fruchtbare Diskussionen (worüber ich positiv überrascht war :) ), auch zu diesem Thema. Gerade der Teilthread mit der "Symmetrie" der Straße war ein guter Schritt in Richtung einer Lösung (das Problem vollständig zu verstehen ist der erste Schritt einer Lösung).
Mal eine Zusammenfassung von dem, was zu dem Thema in meinem Kopf rumschwirrt:
1. Separat vs. shared way: Sobald Nicht-Straßenteile wie z.B. einGrünstreifen dazwischen sind, sollte ein separater Weg benutzt werden
(siehe auch "dual carriageway" / Autobahn).PS: Wenn ich so recht drüber nachdenke, ist für mich der Grünstreifen einer Autobahn Teil der Straße - ich würde deshalb eher folgende Kriterien ansetzen: - unterschiedlicher Verlauf der Teilwege (z.B. Radweg, der zusätzliche
Schwünge macht)
- unterschiedliche Verbindungen; wobei man sich das auch noch
genauer
überlegen muß - es ist ja völlig normal, daß verschiedene
Spuren
woanders hinführen (s.a. unten). Und daß ein Auto nicht auf
einen Radweg
abbiegen darf, ist auch klar. An anderen Stellen dagegen muß man
über
den Bürgersteig fahren (hier in Tübingen haben wir so einen
Fall), um
von Straße zu Straße zu kommen. Letzteres ist übrigens momentan
nicht
abbildbar.
2. Repräsentation eines "zusammengesetzten" Wegs:
- Es gibt verschiedenartige Teile: Fahrbahn, Bürgersteig, Radweg
(auf
Fahrbahn oder Bürgersteig).
- Anordnung der Teile ist potentiell beliebig, wobei die Fahrbahn
bei OSM
derzeit die Mitte eines Weges darstellt.
- Wenn wir schon dabei sind, können wir auch gleich die Fahrbahn in
Spuren
aufteilen.
Gibt es eigentlich irgendwo Straßen, die z.B. einen Bürgersteig
in der
Mitte haben? Der Fall wäre dann als Nebeneffekt auch abbildbar.
:)
- "Normalfall" für die Anordnung der Teile ist abhängig vom
Straßentyp:
- außerorts: nur Fahrbahn
- residential: Bürgersteig+Fahrbahn+Bürgersteig
...
- Die Teile/Spuren haben unterschiedlichen Breiten, Straßenbeläge,
Einschränkungen (z.B. Mindestgeschwindigkeit 80/60/keine
links/mitte/rechts).
- Unterschiedliche Spuren führen ggf. zu unterschiedlichen Wegen,
das
sollte auch irgendwie repräsentiert werden (Stichwort:
Spurassistent
vom Navi).
- Tagging wie üblich nur von Sonderfällen bzw. wo genauere Infos
bekannt
sind (siehe auch "Normalfall"-Abschnitt) - eigentlich klar, aber
um Dich
(Frederik) zu beruhigen schreib ichs lieber nochmal explizit auf
:)
3. Implementierung- Ich denke, für den Anfang ist es ausreichend, wenn komplexe Fälle (Spuren mit unterschiedlichen Anschlußwegen etc.) in JOSM einigermaßen komfortabel zu editieren sind. Merkaartor, Potlatch etc.pp. kann man anpassen, wenn sich das Schema in der Praxis bewährt hat. Wenn es jemand vorher schon implementiert, ist es natürlich umso besser, aber es sollte
kein Ausschlußkriterium sein.
CU Sascha
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