Hallo. Am Mittwoch, 4. Februar 2009 schrieb dgdg: > Naja, man kann doch auch mal Anforderungen hinterfragen, wenn es andere > Lösungswege gibt, die zum gleichen Ziel führen. Man kann auf Prinzipien > und festgelegten Lösungswegen beharren oder nach praktikablen Lösungen > suchen. Ich bin da eher ergebnisorientiert. > Ich denke, da kommen wir nicht zusammen und können unsere Diskussion > hier beenden.
Exakt. Du hattest vermutlich noch nie einen Logger der als Festplatte erkannt wird bzw. standardisiert ausgelesen werden kann (oder du bist kein Fan von Scripts), sonst würdest du vielleicht verstehen dass man diese Anforderung eventuell nicht hinterfragen will. > Noch ein technischer Hinweis (auch wenn's dich vermutlich nicht > interessiert): Es liegt nicht an den Logger-Herstellern, dass (zumindest > die günstigen) Geräte sich nicht als Laufwerk anmelden. Es liegt an den > Herstellern der GPS-Chips. Die Chips beinhalten nämlich die gesamte > Logik für das serielle Auslesen inkl. Protokoll. Deswegen sind auch die > GPS-Empfänger in den PDAs in der Regel über eine interne serielle > Schnittstelle angebunden. Das mag alles sein, aber ein GPS-*Logger* ist ja immer ein Stück mehr Technik als nur ein GPS-*Empfänger*. Ein Logger muss immer irgend eine eigene Logik drin haben um die Daten zu speichern und evtl. Features wie Waypoints oder whatever dazu zu packen. Das alles muss ein einfacher serieller GPS-receiver nicht machen. Das Gerät muss also irgendwie aufwändiger werden um überhaupt sinnvoll Daten vom GPS-receiver zum Flash-RAM zu bringen. Die Frage ist dann doch, wie kommen die Daten vom Flash-RAM zum PC. Und auch dafür braucht ein Logger eine gewisse "Intelligenz". Das mit mit dem Receiver selbst dann ja schon lange nichts mehr zu tun, die Daten liegen da einfach rum und müssen durch das Kabel. Zugegeben, es ist *einfacher* für den Hersteller, wenn man das speicher- und zugriffseffizient binär bzw. als NMEA-Strom ablegt und dann einen direkten USB-Zugriff für eine spezielle Software vorsieht. Aber da ein USB-Speicher-Stick mit Größen von 1 GB und mehr momentan eigentlich fast gar nichts mehr kostet und keine nennenswerte Baugröße hat, kann dieser Teil der Intelligenz eigentlich nicht so aufwändig sein. Um als Laufwerk mit GPX-files erkannt zu werden, muss also mehr Flash-RAM rein (GPX braucht mehr Platz als der NMEA-Strom), die Recorder-Seite muss GPX erzeugen anstelle eines simplen seriellen Stroms und es muss die Logik eines USB-Sticks an der USB-Seite eingebaut werden. Alles für sich kein großes Ding und meiner Meinung nach sollte es bei der in Frage kommenden Ziel-Preiskategorie kein Problem sein. Aber viele Hersteller sparen sich das und lagern die Intelligenz in die Software aus. Man mag das technisch sinnvoll finden, muss man aber nicht. :) Gruß, Bernd -- Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. - George Orwell
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