Bernd Wurst <[email protected]> writes: > Speziell bei aufgegebenen Wegen durch einen Bannwald oder ein explizites NSG: > Glaubst du wirklich dass es der richtige Weg ist, schwere Baumachinen für > teuer Geld in den Wald zu beordern um ein paar verrückt gewordenen Wanderern > oder Radfahrern deutlich genug zu machen dass auch Tiere einen Lebensraum > brauchen?
Nun mal halblang, es ist ausreichend dort ein paar baumstämme und gestrüpphaufen aufzutürmen. Das geht auch mit ein paar gäulen, falls dort nicht sowieso schwere baumachinen rumfahren. Falls eine solche sperre nicht reicht, sollte man immer mal wieder einen kontrolletti hinschicken. Meinetwegen sollen sich dort auch noch 1-2 jahre mountainbiker durchwühlen. Dann ist der "alte" weg schnell so kaputt, dass dort keine horden mehr durchziehen werden -- dann kann man vielleicht leichter eine absperrung (s.o.) durchsetzen. Ich bin sehr für naturschutz, aber die tendenz, an allen ecken kleinst-NSGs oder landschaftsschutzgebiete auszuweisen, ist höchst fraglich. Das ist doch nur notwendig, weil so forciert straßen verbreitert oder gar neu gebaut werden. Da braucht man dann immer wieder "ausgleichsflächen". Würde D nicht so idiotisch zersiedelt, könnte man sich viel von diesem nicht durchsetzbaren humbug sparen. Keine ahnung, ob das in ostdeutschland mittlerweile besser ist. Ich war dort längere zeit nicht. > Reicht es nicht, manchmal einfach nur ein bisschen zu appellieren? Appellieren ist ok, aber fehlmappen ist es nicht. -- Karl Eichwalder _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

