Frederik Ramm schrieb: > Wuerde man stattdessen auf eine Lizenz verzichten (d.h. alles einfach PD > oder das naechstliegende nationale Aequivalent setzen) und eine Art > "moralischen Code" aufsetzen, in dem man aufschreibt, was man sich > "wuenscht" (nicht: was man fordert), so koennte man zwar niemanden mit > dem Rechtsanwalt bedrohen - aber man koennte durchaus mit dem Finger auf > den o.g. Navi-Hersteller zeigen und sagen: Schade, dass der nicht mitmacht.
Bei dieser PD-Lösung gäbe es aber immer noch ein Problem, auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist: Der Herausgeber (ist das denn nun die OSMF?) der Datenbank hat im Moment der Speicherung eigentlich eine übergeordnete Rolle: Die Daten werden durch den Datenbankschutz weiterhin geschützt, er könnte also bestimmt, was damit passiert - die Daten sind ja gemeinfrei. Er könnte die Nutzer einschränken oder die Datenbank dicht machen und/oder verkaufen. Auch wenn dies nicht für die OSMF direkt möglich wäre, *könnte* sie die Datenbank einem Dritten schenken, der sie dann veräußert. Solange die User keine Backups ihrer Daten haben oder jemand immer planet-Files erzeugt, wäre das in meinen Augen eine mögliche Lücke. _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

