Ropino schrieb: > Die Umsetzung der Komplexität der Gleispläne incl. Signale kommt mir > viel zu kurz im Vorschlag aus dem Workshop. Da wurde vermutlich mehr an > die Auswertung gedacht und mit der ÖPNV-Brille darauf geschaut.
Ich sehe in beidem Anforderungen keinen Widerspruch. Bei der Eisenbahn ging es uns vor allem um die darauf verkehrenden Linien. Die anderen Dinge sind teilweise ganz kurz angerissen worden. Mehr aber auch nicht. Sonst hätten wir uns nicht von 13 bis 20 Uhr zusammen setzen können, sondern eine Seminarwoche draus machen können. Kann ja gerne in Form eines Eisenbahn-Workshop in Leipzig geschehen. Was die Eisenbahn angeht werden wir genug Schwierigkeiten haben, die Zuständigkeiten korrekt zuzuordnen. Die Zuordnung ist zwar klar zu treffen, aber da wird der gemeine "Wald-und Wiesenmapper" nicht durchsteigen. Im Rhein-Main-Verkehrsverbund ist dieser nämlich nicht der Aufgabenträger. Dieser ist ein Zusammenschluß der Aufgabenträger der Gebietskörperschaften. Also müsste in Darmstadt "Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)" als Aufgabenträger eingetragen werden und nicht RMV. Versteht das jemand? Bei der Infrastruktur hat man es glücklicherweise meist nur mit einem Infrastrukturbetreiber zu tun. Schwieriger wird es schon bei den von der AVG (Albtalbahn) gepachteten DB Netz-Strecken. Wie trägt man das ein? operator=AVG ist nur die halbe Wahrheit. Bei den SPNV-Linien wird es wild. Da hat jede Linie stets einen Betreiber. Dann gibt es die Aufgabenträger/Besteller-Ebene (beispielsweise Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg). Eine Linie kann die Zuständigkeit von verschiedenen Aufgabenträgern berühren. Dann gibt es noch die tarifliche Ebene. Neben den klar abgegrenzten Kerngebieten der Verbünde gibt es noch "Kragenbereiche" in denen für bestimmte Relationen auch ein benachbarter Verbundtarif gilt. (Beispiel: Von Betzdorf/Sieg nach Köln gilt der VRS-Tarif, von Betzdorf/Sieg nach Siegen der VGWS-Tarif. Und von Betzdorf/Sieg nach Wissen/Sieg der Tarif der Deutschen Bahn. Damit wären wir bei "verbundlosen" Strecken. Dabei müsste in D eigentlich zwischen Strecken auf denen der "reine" Tarif der Deutschen Bahn und den Strecken auf denen der DB-Tarif nur als Wechselverkehr DB/NE gilt. Und zuletzt. Es gibt in OSM nicht nur Deutschland. Das Schema sollte sich zumindest mit den Gepflogenheiten in anderen Ländern kompatibel sein. Daher hatten wir auch Hemmungen eine Einteilung der Bahnen in EBO/BOStrab/BOA usw. vorzunehmen. Ein Tagging in der Art "zs3v=yes/no" bekommt daher von mir ein "Sh2=yes". _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

