Hallo Nevel, Nevel Gandish schrieb: > Eine aktuelle Topomap auf den Schreibtisch legen und abmalen? Das > unterscheidet sich Deiner Meinung nach davon, sich die Karte per WMS in > JOSM einzublenden und nachzutracen?
Sobald Du das Objekt scannst, hast Du es schon unerlaubt vervielfältigt. Wenn Du z.B. auf den WMS-Dienst zurückgreifst und davon abdigitaliserst, pauscht Du ja ab - bearbeitest also das Original bzw. die WMS-Version (welche ja zum Angucken lizenziert ist). http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__23.html Wichtig ist, dass sich die Nachschöpfung vom Original unterscheidet, sodass es als eigenständiges Objekt identifiziert werden kann. Wenn also der Verlauf - exakt wie in Karte - flurstückscharf über irgendwelche Felder geht, den man beim besten Willen nicht aus einer Ortsbegehung ableiten kann, dann ist der Schöpfungsgrad sicher nicht vorhanden. Wenn man eine gerade Linie daraus macht oder sich am Yahoo-Luftbild oder anhand von Feldergrenzen, Flüssen, Bächen orientiert, dann ist das genau richtig. Ich würde das vielleicht so machen: Einmal kurz auf die Gemeindegrenze gucken und den Verlauf nachverfolgen. Anschließend aus Gedanken versuchen, die Grenze nachzuzeichnen. Die Grenze verläuft ja meistens eh - wie gesagt - an Feldern und Flüssen, an denen man sich orientieren kann. Eine Näherung ist für OSM besser, als gar keine Daten. Immer dran denken: Ich bin kein Jurist, sondern setze Google nur geschickt ein :-) > Das wäre für solche ansonsten schwer zu bekommenden Informationen toll. > Nur ist halt Deine Meinung - und selbst wenn wir alle dieser sein sollten > - leider nur eine Meinung und keine Gewissheit. Das nächste Problem ist halt: Wenn 1000 Mapper z.B. Informationen aus einer TK abziehen, ist es dann nicht doch eine "wiederholte" Entnahme? Grüße Tobias _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

