Hallo Dirk, > Der Personalwechsel gehört dazu.
Klar! Menschen entwickeln und verändern sich und brauchen immer mal wieder ein neues Umfeld. Ich spreche aber von Motivationsverlust, Reibungsverlust, innerer Kündigung, Burnout, dysfunktionalen Konflikten, etc, und davon, dass es Sinn macht die Ursachen zu finden und zu beheben. > Kritisch wird es erst, wenn keine neuen Leute dazukommen. > Und bei OSM ist wohl momentan das Gegenteil zu spüren. Ja und ja. Aber Du kennst ja das Prinzip von Schwellwert und neg. Rückkopplung. OSM ist ein Megaprojekt. Mit einer (derzeit) exponentiellen Entwicklung. Erinnert mich ein bisschen an Schneeball-Systeme. Beim Schenkkreis gibt es immer mehr freudige Empfänger, und plötzlich ist niemand mehr da der schenken will/kann. > Ein Hauptteil der Diskussionen resultiert doch daher, dass Leute mit > Verbesserungsideen kommen und denjenigen mehr oder minder sanft > klargemacht wird, dass die tolle Idee nicht von jedermann als toll > empfunden wird. Ja, das ist für Verbesserer immer ernüchternd. Aber oft sind die Bewahrer aber einfach nicht genügend offen für Neues. Selbst dann nicht, wenn das Neue vielleicht einen Quantensprung möglich machen würde. > Ein paar der Ideen werden sich aber trotzdem durchsetzen und nachher ist > OSM wieder ein kleines Stück besser geworden und keiner hat es gemerkt. Ja, so funktioniert KVP. Aber gute KVP-Prozesse laufen freudig-engagiert und gemeinsam auf das Ziel hin strebend. Also lieber mal ja zum Experiment (hier eben auch zu dem mit mehr Struktur und mehr QM) - und nicht immer nur beim Alten verhatten (hier "jeder kann machen was er will"). Schön finde ich KVP, wenn man nicht nur den Fortschritt "merkt", sondern wenn man gemeinsam ein Fest feiert. Über KVP hinaus gibt es auch Veränderungs- und Entwicklungsprozesse, die nicht kontinuierlich, sondern sprunghaft verlaufen. Sogar solche, die gar nicht kontinuierlich erfolgen können. Und die man nicht nur "merkt" sondern die richtig "bewegend" sind. Und es nützt auch nichts, wenn keiner den Fortschritt merkt, selbst wenn wenn man zurückschaut der Fortschritt enorm ist, aber in der Zwischenzeit viele Menschen darüber verloren gegangen sind. In guten Unternehmen sind "Kündigungsgespräche" genauso wichtig wie Einstellungsgespräche. Denn der scheidende Mitarbeiter hat viel wertvolles Wissen, das dem Unternehmen helfen kann aus Fehlern zu lernen. > objektiv überwiegen die positiven Aspekte eindeutig. Das sehe ich auch so. Mit herzlichem Gruss, Markus _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

