Frederik Ramm <[email protected]> wrote: >Die Orte wurden importiert, jedoch mitnichten aus einem amtlichen >Verzeichnis, sondern aus der "opengeodb", einem freien Projekt wie >unserem.
Heißt das, auch die Grenzverläufe stammen dorther? Was ist, wenn diese nicht stimmen? Aus amtlichen Unterlagen dürfen wir sie ohne Genehmigung nicht "abmalen". Der korrekte Grenzverlauf spielt z.B. eine Rolle, wenn es um die Bestimmung der 100% Erfassung geht, weil hierdurch eine Straße aus dem Ort rutschen kann, während sie im amtlichen Straßenverzeichnis azfgeführt ist. Ferner wird die Suchfunktion diese Straße im Ort nicht finden. By the way: Arbeitet die Suchfunktion eigentlich korrekt, wenn sich eine Straße identisch benannt von einem Ort in den nächsten zieht? >Samtgemeinden stellen uns vor ein weiteres Problem, denn >waehrend schon bei einer gewoehnlichen Gemeinde die punktfoermige >Abstraktion zuweilen die Realitaet nur unzureichend widerspiegelt, liegt >der "Punkt" einer Samtgemeinde als rechnerischer Mittelpunkt der >Teilorte oftmals mitten in einem Waldstueck, einem See, oder einem >unbebauten Acker. Abhilfe koennte schaffen, Samtgemeinden grundsaetzlich >nur als Flaechen (Relation boundary=administrative) zu erfassen, in >denen dann die Teilorte zu liegen kommen. Der Kartennutzer möchte einen ihm genannten Ortsnamen lokalisieren, egal ob es sich dabei um die Angabe einer Samtgemeinde, Gemeinde oder einen ihrer Ortsteile handelt. In der derzeitigen Situation findet man die Samtgemeinde über die Suchfunktion nicht. Könnte der Grund folgender sein?: Bei einer Flächengemeinde wurde der Zusammenschluss "von oben" verordnet und der Gemeindename ist damit in opengeodb explizit aufgeführt. Bei der Samtgemeinde handelt es sich um einen freiwilligen Zusammenschluss und sie fehlt daher in opengeodb. Rein kartografisch wären Flächen- und Samtgemeinde identisch darstellbar. Das von Dir Gesagte würde bedeuten: Bei Ersterem setzt der Mapper den Punkt für die Gemeinde. Bei der Samtgemeinde wird dieser "rechnerisch" ermittelt. Habe ich das so richtig interpretiert? Es gibt noch weitere Probleme: Problem 1) Ein Ortsteil taucht in der amtlichen Unterteilung einer Flächengemeinde nicht (mehr) auf, weil mehrere Teile administrativ zusammengefasst wurden und diese Einheit einen zugeordneten Ortsbürgermeister oder Vorsteher hat. Dennoch existiert er als eine geografisch unzweideutig abgeschlossene Besiedelungseinheit mit entsprechenden Ortseingangsschildern. Zumindest der Routenplaner bzw Navi braucht diesen Namen auf der Ortstafel unzweifelhaft: "Sie erreichen/verlassen den Ort XY." Das Problem verschärft sich dann, wenn die Ortseingangstafel nicht dieselbe Bezeichnung trägt, wie die Ortsausgangstafel, weil inzwischen der Ortsteil gewechselt wurde oder das alte Schild aus der Zeit vor einer Neuordnung stammt. Wenn wir sowohl die amtlich administrative Sichtweise als auch die real vorhandene Beschilderung und zudem die damit verbundene Maxspeed in geschlossenen Ortschaften durch Flächenobjekte korrekt abbilden wollen, haben wir ein Problem. Wenn dies derzeit schon gelöst sein sollte, helft mir bitte auf die Sprünge, eventuell mit einem Link ins Wiki. Problem 2) Manchmal ist der Name einer Gemeinde, Samtgemeinde oder auch einer Stadt sowohl als Gesamtbezeichnung als auch als Ortsteil vorhanden. Die Beschriftung müsste hier den Unterschied in der Karte deutlich machen. Viele Karten nutzen für die Gesamtbezeichnung gern Kursivschreibweise, welche den Gesamtraum überdeckt. Ansonsten wird das zweimalige Auftauchen verwirren. Komplett wird diese Verwirrung bei Dreifachnennung, nämlich wenn der Bahnhof auch so heißt. Möglicherweise setzt man zur Abhilfe in der Kartendarstellung grundsätzlich ein Bahnsymbol vor den Bahnhofsnamen. Solche schwierigen Theman könnte man sicher in einem Vis a Vis Gruppengespräch besser klären. Ich kenne den Charakter der SotM nicht. Aber ich könnte mir vorstellen, dass sie für eine dort anberaumte Diskussion zu eben solchen Problemthemen der ideale Ort wäre. >PS: Habe versucht, mich im Stil etwas anzupassen, hoffe, es fand Gefallen. Dankeschön aber ... Äähm, ich lese Deine obigen Aussagen aber weiß mit dieser Bemerkung nicht so recht etwas anzufangen. Mir fehlt wohl die Fähigkeit zum Erkennen und Einordnen meines Stils. Daher nehme ich auch Deine Anpassung trotz des Hinweises darauf leider nicht wahr. Es stellt sich weder das Gefühl eines Miß- oder Gefallens ein. Ich könnte das nicht. Ich überlege, wie ich meine Gedanken transportieren kann und es ist schon schwierig genug, die richtigen Worte zu finden. Meine Aussagen mit dem Stil eines Anderen so wie gemeint zu formulieren, das erlaubt mir mein rhetorisch begrenzter Horizont nicht. Gruß Tirkon _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

