>Der Deckel mit dem Belüftungssystem sieht sehr stark nach einem >Trinkwasser-Reservior / Hochbehälter aus.
Das ist ein Standarddeckel für jegliche Art Zugangsschacht bei Wasserwirtschaftlichen Anlagen. Nachgucken wird man auch nicht so ohne weiteres können. Die Standardausfrührung hat eine schwarze Plastekappe unter der sich ein Zylinderschloss befindet. Wenn da nicht zufällig irgendeine Studie im Netz rumgeistert hilft da nur eine Nachfrage beim zuständigen Abwasser- und Trinkwasserverband. Wenn es eine Pumpe, Brunnen oder ähnliches ist dann meist leicht rauszukriegen. Die haben in der Regel eine eigene Trafostation in der Nähe oder direkt daneben stehen. Die verät dann wiederum was sie denn beliefert. Das ganze liegt im Tal. Wäre es ein Reservior dann müsste auch irgendwo die Pumpe dazu stehen. Das Wasser muss ja wieder auf einen höheren Punkt oder mindestens gepumpt werden, um das ganze an den Verbraucher bringen zu können. Hat es das nicht dann ist das wohl nur ein Wartungsschacht für Prüfanschlüsse oder ein Zugang für Rohrreinigung und Inspektionsroboter. Das Thema Kontrollschächte ist ansich aber ganz interesannt. Viele laufen dran vorbei und kriegen das nichtmal mit. Im Osten haben z.B. die größeren Blockwohngebiete Versorgungsschächte. Die verlaufen mit Infrastruktur unter dem ganzen Gebiet von Haus zu Haus und sind richtig begehbar. In einigen Fällen wurden Zugänge und Bewetterung sogar mit Litfasssäulen "getarnt". Die alten Vermittlungsstellen Waren teilweise teilverbunkert. Die erkennt man an den etwas dickeren Dächern. Die haben dann noch einen Keller. Dann haben wir auch noch einige militärische und Zivilschutzüberbleibsel. Größere Betriebe hatten eigene Bunker und demzufolge auch Tunnel mit Notausstiegsschächten. Dann haben wir da noch die in Brandenburg und Sachsen noch die Prüf- und Verstärkerkessel der alten Leitung nach Moskau. Diese Leitung war Drucküberwacht und hatte in bestimmten Abständen in den Boden eingelassene Stahlkessel. Von oben sieht man nur Holzhütten am Straßenrand oder den Fake einer wasserwirtschaftlichen Anlage. Desshalb an der Stelle auch gleich ein Hinweis an alle die im Osten mappen. Nicht alles was nach wasserwirtschaftlicher Angalge aussieht, ist auch eine solche. Bei anderer Infrastruktur ist es leichter diese zu erkennen. Die hatten an der Erdoberfläche braunsche Säulen mit Klappe. Dahinter Prüfanschlüsse für Prüfhöhrer oder Drucküberwachung. So wie heute bei den Kunststofftrassenmarkern, die haben eine kleine Klappe mit Dreikant. Bei Ferngas läuft da z.B. eine Fernmeldeleitung mit. Gruß Mirko _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

