Am 20. Juni 2009 00:55 schrieb Schorschi <[email protected]>: > mir sind die Pro- und Kontra-Argumente bewusst - meiner Meinung nach geht > jedoch die Freiheit über den Schutz solcher Dinge wie Grenzsteine etc. vor +1 > Mit einer Veröffentlichung eines alten Grenzverlaufs trägt man übrigens > gewiss nicht zu dessen Verschwinden bei, sondern erreicht eher das genaue > Gegenteil +1 Gruß Martin
Hallo, so einfach ist das Problem leider nicht zu lösen, denn erstens sind das noch zu 90% gültige Grenzpunkte, welche man per Gesetz nicht entfernen darf. Dies sind amtliche Marken und haben Rechtswirkung auf Grund und Eigentum. Zusätzlich sind diese Steine gerade im historischen Grenzverlauf wertvoll, also nur bedingt als Stein an sich, sondern nur im Zusammenhang mit den anderen, meist durchweg nummerierten Steinen. Ich kann Ihnen bestätigen, dass der Verein schon viele Steine hat verschwinden sehen. Diese Werte sind dann unwiederbringlich zerstört. Wir haben uns selbst schon oft beim Thema Grenzwanderungen über das Problem unterhalten und würden eigentl auch gerne mehr öffentlich dokumentieren. Jedoch hat sich gezeigt, dass immer das gleiche Muster abläuft. Wir haben das Recht, alles zu veröffentlichen was wir wollen sagen die Leute. Oder, es kann ja wohl nicht sein, dass das geheim gehalten wird. Oder solche Argumente wie hier. Leider hat es sich gezeigt, dass gerade die Bürger, welche besonders auf Ihre Rechte und Freiheiten und ähnliches pochen, dann genau die sind, die dann die Steine schön dekoriert im Garten stehen haben. Leider. Gruß Christian
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