Hallo, Jonas Krückel wrote: > Verstehen kann ich die Aufteilung nach Straßendaten (OSM) und Analyse > auf Schäden (andere Organisation). Aber auch da wird halt vieles > doppelt und dreifach gemacht und die Verschwendung von Ressourcen und > die Verwirrung, die auf Grund der Fülle von Datensätzen eintritt, > schadet jedem. Auch hier wäre eine zentrale Datenbank sinnvoll.
Wobei ich glaube, dass zumindest einige der anderen Organisationen in solchen Faellen grundsaetzlich auf eine PD- oder "macht was ihr wollt"-Lizenz setzen. Selbst die grossen Luftbildanbieter haben ja fuer Haiti einfach ihre Daten als "macht was ihr wollt" freigegeben. Ich denke, es waere anmassend, anzunehmen, dass die Welt sich kuenftig fuer Krisenfall-Daten irgendwelchen "wenn ihr unsere Daten benutzt, muesst ihr aber ..."-Regeln von OSM beugt. Das bedeutet in letzter Konsequenz, dass man eigentlich eine Spezialinstanz der OSM-Technologie aufsetzen muesste, die komplett unter PD laeuft, und die in solchen Krisenfaellen von allen eingesetzt werden kann. Wenn die Krise dann mal vorbei ist, koennen die verbleibenden Daten (bereinigt von temporaerem Kram wie "hier ist ein Baum umgefallen") dann, weil's ja PD ist, schmerzfrei in die "normale" OSM-Datenbank uebernommen werden. Wenn man sich jetzt Haiti anschaut, dann ist ja praktisch alles an Daten, was einen Wert hat, erst in Folge der Katastrophe entstanden; vorher war ein bisschen was da, aber nichts, was man jetzt zwingend als Startpunkt gebraucht haette. Haette man bei Null angefangen, waere das Ergebnis heute nur unwesentlich anders. Bye Frederik -- Frederik Ramm ## eMail [email protected] ## N49°00'09" E008°23'33" _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

