On 01/-10/-28163 08:59 PM, Frederik Ramm wrote: > Hallo, ... > > Das bedeutet in letzter Konsequenz, dass man eigentlich eine > Spezialinstanz der OSM-Technologie aufsetzen muesste, die komplett unter > PD laeuft, und die in solchen Krisenfaellen von allen eingesetzt werden > kann. Wenn die Krise dann mal vorbei ist, koennen die verbleibenden > Daten (bereinigt von temporaerem Kram wie "hier ist ein Baum > umgefallen") dann, weil's ja PD ist, schmerzfrei in die "normale" > OSM-Datenbank uebernommen werden.
Soweit ich weis haben Mikel Maron und JumpStart genau das gemacht fuer die Projekte Map West Bank, Palistine und Map Kibera, Kenya. Dort haben sie glaube ich einen eigenen OpenStreetMap server aufgesetzt und jeweils eine Karte mit hilfe des OSM-toolstacks erstellt. Diese wurde dann PD released und wieder in die Haupt-OSM datenbank gemerged. Das kann zwar dort funktionieren wo OSM noch nahezu keine Daten hat, wie eben z.B. in Palistina, Kenya oder teilweise auch Haiti, aber wenn OSM weiter waechst, oder es mal mitten in England passiert, wie z.B. nach den schweren Fluten dort, dann wird das ganze so nicht mehr machbar sein. Da waere es dann vermutlich nur moeglich alle editoren dieser Region (Vermutlich nicht so extrem viele) anzuschreiben und zu fragen ob sie die Daten PD releasen, sollte die Lizenz denn wirklich zu einem Problem werden. > > Wenn man sich jetzt Haiti anschaut, dann ist ja praktisch alles an > Daten, was einen Wert hat, erst in Folge der Katastrophe entstanden; > vorher war ein bisschen was da, aber nichts, was man jetzt zwingend als > Startpunkt gebraucht haette. Haette man bei Null angefangen, waere das > Ergebnis heute nur unwesentlich anders. > > Bye > Frederik > Kai _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

