Am 01.04.2010 04:22, schrieb Matthias Versen: > Das Spurenproblem mal außen vorgelassen denn das Problem ist nur wie man > es am besten macht und nicht, das es mit Vektoren nicht möglich ist. > > Ich sehe da absolut nicht das man mit Vektoren irgendwo auf die Schnauze > fällt, eher schon mit Flächen.
Du kannst bei Vektoren allerdings nur Punktförmige Verbindungen ausdrücken. Das hilft dir etwas bei einfachen Kreuzungen, bei Einfädelspuren oder komplexeren Kreuzungsbildern ist der Ofen allerdings ganz schnell aus. Sicher, man kann Anfang und Ende verbinden und dann mittels komplizierter Relations beschreiben, dass in diesem Gebiet ein stufenloser Spurwechsel möglich ist. Allerdings liese sich dieser Umstand mit einer Fläche um Längen intuitiver, schneller und und sichtbarer verdeutlichen. Deshalb plädiere ich auf längere Sicht darauf, Vektoren nur noch da einzusetzen, wo sie wirklich sinnvoll sind und anderweitig auf Flächen und Splines aufzuwerten. Vektoren sind nach wie vor unschlagbar bei Überlandleitungen, bei denen die primitiven Möglichkeiten eines Vektors ausreichen. Der Vektor kann auch zur Beschreibung von Flächengrenzen hergezogen werden, sofern man noch keine Kurvenobjekte hat oder wenn die Strecke exakt gerade ist. Allerdings ist und bleibt der Vektor nach dem Punkt unser primitivstes Beschreibungsmedium, der in der Regel nur näherungsweise arbeiten kann. Ich will hier aber keine linienförmige Annäherung sondern eine Darstellung der Realität.
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