Tirkon schrieb: > Schließlich wird eine primary Straße nicht deshalb zur residential > "abgestuft", weil sie von Wohnhäusern gesäumt ist.
Nein, sondern weil deren Bedeutung für den Verbindungsverkehr nichtig ist. > Das führt dazu, dass die Raststättensstraßen erst ab einer hohen > Zoomstufe überhaupt sichtbar werden. Nach meinem Gefühl geschieht das > - gemessen an deren Bedeutung - beim Taggen mit "service" erst viel > zu spät. Raststättenstraßen sind sogar eine eigene Gattung: "services" <http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag:highway%3Dservices>. Vielleicht erschlägt das schon einige Deiner Kritikpunkte. > Ähnlich wie die primary Wohnstraßen, sollten auch Straßen an > Raststätten und Parkplätzen nach ihrer Bedeutung und nicht nach ihrer > Funktion getaggt werden. Ich persönlich messe Raststättenstraßen tatsächlich keine große Verkehrsbedeutung bei. Sie sollten - ähnlich residentials - nur benutzt werden, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. In diesem Fall eben z.B. das Klo. Ich weiß gar nicht, ob das durchfahren gesetzlich geregelt ist (viele verschaffen sich ja im Stau einen *enormen* Vorteil, in dem sie da durchfahren) > So können die Stra0en an vielen Raststätten locker mit der > Verkehrsbelastung einer primary (Größenordnung) konkurrieren, Es mag ja sein, dass die gut ausgelastet sind; Auslastung ist aber etwas anderes als Bedeutung. Wenn ich von München nach Hamburg fahre, brauche ich sie jedenfalls nicht für meine Verbindung. Oder stell Dir z.B. mal vor, Du befiehlst Deinem Navi, eine Ausweichroute zu nehmen. Das sagt Dir daraufhin "alles klar, fahr durch die nächste Raststätte, Aufgabe erledigt". Generell sollten sie vom Routing ausgenommen sein, außer jemand drückt den "ich muß mal"-Button. > Zum Beispiel kann ein großer und bevorzugter Truckerparkplatz auch > höher eingestuft werden. Die kleineren Neben- und Erschließungsspuren > eines Raststättengeländes könnten nach wie vor mit "service" getaggt > werden. Ich finde, damit macht man eben die primaries, secondaries usw. kaputt, wg. o.g. Das Navi kann nicht mehr zwischen Truckerparkplatz und Bundesstraße unterscheiden. Es steht Dir aber frei, sowas wie "servicestype=grade1-grade5" (analog zu tracktype, wobei mich das "grade" schon immer etwas genervt hat) zu erfinden, wenns nicht gar bereits was vergleichbares oder alternatives gibt. Wir kommen aber auch schon wieder in die Richtung subjektives Tagging - was ist bevorzugt, was nicht? IMHO würde zur Abschätzung reichen, Anzahl der Stellpätze (und LKW-Stellplätze) beim Parkplatz zu hinterlegen (Schätzung würde reichen). Das gibts ja auch bereits. >Im Ganzen sähe das beispielsweise so aus: > -------------------------------motorway---------------------------- > \-motorway link--------------primary------------motorway link-/ > \ / > \----------service----------/ > \ Tankstelle Raststätte / > \ / > \-------service-------/ > Parkplatz Objektiv betrachtet sieht das doch wie eine Autobahn aus, an der eine Ausfahrt auf eine Bundesstraße führt. An dieser Bundesstraße zweigt eine Raststätte ab. Klar, Du kannt jetzt erwidern, dass Primaries keine Bundesstraßen sind und die sich auch durch das ref-Tag hervorheben. Aber wenn ich das so rendere, kann ich nichtmal mehr als Mensch unterscheiden. Nicht so gut. Ich kann Dein Anliegen in gewissem Maße nachvollziehen (auch wenns mich selbst überhaupt nicht stört), aber bitte keine etablierten Strukturen mißbrauchen. Grüße, Gerry _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

