Am 13.08.2010 um 10:42 schrieb Björn Bäuchle:

> -----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
> Hash: SHA1
> 
> 
>>>> Und genau das finde ich das wichtige:
>>> Gegenseitigkeit. Wer von meiner Arbeit profitiert, muss auch mich von
>>> seiner Arbeit profitieren lassen.
>> 
>> Das Prinzip des Tausch-Geschäfts. Geschäft = Kommerz. Kommerz != Freie 
>> Datenbank. 
>> q.e.d.
> Nur dass ich das richtig verstehe: weder Wikipedia, noch Linux, noch
> irgendwas GPLiges, ist deiner Meinung nach frei?

Wirkliche Freiheit bedeutet nach meiner Definition: absolut keine 
Beschränkungen und Auflagen. So wie es uns Menschen frei steht die Früchte der 
Erde zu verzehren, so sollten auch unsere geistigen Früchte jedem und allen 
frei zur Verfügung stehen. Zumindest diejenigen Früchte, zu deren Entstehung 
viele beigetragen haben. Der Energieeinsatz des beitragenden Individuums bewegt 
sich dann i.d.R. in einem Rahmen, der es ihm gestattet, sein individuelles 
Überleben aus anderen Quellen zu sichern.

Das ist mein _Idealbild_ von Freiheit.


> Vielleicht besteht unser Meinungsunterschied darin, welche Freiheit man
> meint. Ich mag ein "leben und leben lassen"-Ansatz, oder, hierfür
> übersetzt, "frei sein und frei sein lassen". PD bedeutet die Freiheit
> eines dritten, mir keine Freiheit zu überlassen.

Wovor hast Du Angst? Ich versteh Deine Sichtweise nicht. Warum sollte mir ein 
Dritter, der von der Datenbank profitiert, uneingeschränkte Freiheiten über die 
Früchte seiner Arbeit einräumen? Ich meine, letztlich basiert doch der 
Freiheitsgedanke auf Freiwilligkeit.
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