2010/8/25 Frederik Ramm <[email protected]>: > Matthias Versen wrote: >> Wenn ich (als Beispiel) wegen dem anlegen einer Relation eine Straße >> splitte, dann tauche ich als "Uhrheber" von eimem der beiden ways auf ohne >> das ich allerdings das Uhrheberrecht habe. > > [snip] .. So ganz schwierig ist es nicht, ... [snip] > > Es ist also ein "SMOP", "Simple Matter of Programming" - man muss es nur > programmieren. > > [snip] > Aber: Das waere nur moeglich, wenn > wir dafuer sorgen, dass nicht nur Leute, die nicht zugestimmt haben, nicht > mehr editieren duerfen, sondern dass auch Leute, die zugestimmt haben, keine > Objekte mehr editieren, die "loeschgefaehrdet" sind! Sonst wird ja waehrend > der ganzen Zeit munter "auf Sand gebaut", wie Tirkon befuerchtete. Wenn eine > solche Uebergangszeit laenger als 1-2 Monate dauert, dann muesst man echt > dafuer sorgen, das JOSM Dich gleich warnt: "Achtung, das Objekt, das Du > gerade editierst, ist loeschgefaehrdet, am besten legst Du es komplett neu > an, aber verletze dabei nicht die Rechte der anderen Bearbeiter." > > Das waere aber ne Menge Aufwand.
Also genau diese Funktionalität wäre in der Umstellungsphase in JOSM und Potlatch exterm wichtig! Oben schreibst Du "SMOP", dann aber "ne Menge Aufwand"? Muss nicht genau diese Entscheidung "ist dieses Objekt CC-by-SA oder ODbL" ohnehin programmiert werden? Wie soll denn sonst 2011 entschieden werden, was im neuen ODbL-Planetfile landet und was nicht? Das wird wohl kaum händisch gemacht werden können. Der Punkt "auf Sand gebaut" ist - glaube ich - für viele der Diskussionen hier verantwortlich. Niemand kann einem doch im Moment beantworten, wieviele Objekte allgemein und vor allem konkret das Objekt, das ich gerade bearbeite, die Lizenzumstellung überleben. Und diese Unwissenheit um die "Löschgefährdung" ist meiner Ansicht nach Ursache für Motivationsverlust und Widerstand (gegen die Art der Umstellung)! Auch ich habe im Moment wenig Lust zu taggen und zu korrigieren, wenn dann meine Arbeit in einem halben Jahr wegen Nicht-Erreichbarkeit des Ersterstellers in der Tonne landet. Derzeit erfasse ich daher nur mehr neue Wege. Würde ich aber am Objekt (way, node, ...) erkennen können, ob es noch löschgefährdet ist, könnte ich 1. versuchen den Urheber zu kontaktieren und 2. wenn ich den nicht erreiche, das Objekt komplett neu erstellen. Fazit: bitte die Regeln zur "Löschgefährdung" so zu formulieren, damit dann daraus ein Algorithmus abgeleitet werden kann! Erfahrungsgemäß ist die Implementierung dann weniger das Problem - sobald mal die Regeln klar spezifiziert sind. Und die Arbeit muss ohnehin getan werden, je früher um so besser. Viele Grüße, Georg _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

