Am 13.09.2010 11:12, schrieb Tobias Knerr:
Am 13. September 2010 00:06 schrieb Stephan Wolff<[email protected]>:
wenn ein Fluss einen See durchquert, gibt es für die OSM-Daten die
Alternativen, die Linie waterway=river durch den See hindurchzuziehen oder
sie am Seeufer bzw. wenige Meter im See enden zu lassen und am Auslauf eine
neue Linie zu beginnen.
Ich wäre nie auch nur auf die Idee gekommen, dass man einen Fluss durch
einen See durch zeichnen sollte. Schließlich kann man in der Realität
schwerlich einen eindeutigen Verlauf eines Flusses durch einen See
ausmachen.
Das ist sicherlich ein Gegenargument. Bei breiten Flussabschnitten wie
der Unterelbe haben wir aber auch eine recht willkürliche Linie mit
waterway=river. Fährlinien sind noch uneindeutiger.
Für eine Verbindung von Zu- und Auslauf spricht, dass Flüsse meist als
eine Einheit und nicht als Sammlung von Teilstrecken gesehen werden.
Flusslängen und Flusskilometer werden auch auf Seestrecken gezählt. Auf
vielen Privatseen ist die Durchfahrt mit Booten entlang eines Flusslaufs
erlaubt. Einige Nutzungen der OSM-Daten werden mit einer Baumstruktur
der Flüsse einfacher.
Es gibt Zuflüsse und Abflüsse. [] Manchmal haben ein Zu- und ein Abfluss per
Konvention denselben Namen.
Alternativ: Manche Flussabschnitte sind stark verbreitert und werden per
Konvention als See bezeichnet.
Sollte man virtuelle Flussabschnitte in einem See vielleicht durch ein
Zusatztag kennzeichen?
Weil sie eben kein Fluss sind, sondern ein gedankliches Konstrukt?
Ich würde es eher Abstraktion nennen.
Gruß,
Stephan
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