Am 14.12.2010 19:42, schrieb C. Brause:
Trage ich eine Straße ein, habe ich die Lage wahrscheinlich von nem Satellitenbild. Trage ich dazu access, surface und was weiß ich noch ein, habe ich wohl eine andere Quelle.
Wenn es diese Attribute gibt, dann ist das ok, und man weiss, da war jemand vor Ort oder hat Daten aus zuverlässiger Quelle. Wenn ich aber einen highway=residential ohne weitere Attribute sehe, dann weiß ich halt nicht, ob das bewusst weggelassen wurde, weil es eben keine Beschränkungen gibt, oder ob das noch offen ist.
Ich sehe aber durch die neuen Möglichkeiten mit Bing die Gefahr, dass wir zwar viele zusätzliche Ways mit recht präziser Position bekommen, was auf den gerenderten Karten auch eindrucksvoll aussieht, der Nutzen aber begrenzt sein wird, weil ich z.B. als Radfahrer nicht weiß, ob der Weg von der Beschaffenheit her für mich befahrbar ist, oder als Autofahrer, ob ich dort überhaupt fahren darf.
Ich sehe das in Frankreich, wo schon lange sehr präzise auf der Basis der Katasterpläne erfasst wird. Der Nutzen für das Routing ist aber sehr bescheiden, da in weiten Bereichen so gut wie keine Einbahnstraßen eingepflegt sind.
Ich wollte nicht für ein systematisches Taggen mit source=bing plädieren und habe auch keine Idee, wie man z.B. zwischen "kein access-Attribut, weil von Bing abgezeichnet" und "kein access-Attribut, weil keine Beschränkung" unterscheiden könnte. Ich erinnere mich zwar, dass es hier schon Diskussionen über "positive Diskriminierung" gab, also Taggen mit oneway=no, access=all usw. Aber ich kann mich nicht erinnern, ob es diesbezüglich einen Konsens gab.
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