Am Mittwoch, den 22.12.2010, 09:25 +0100 schrieb Schorschi: > Moin > > Hat jemand eine Ahnung, wie das mit den 3D-Gebäuden funktioniert, was zur > Zeit im Bild der Woche angepriesen wird? Es sieht ja gut aus, aber alle > weiteren Informationen scheinen nur auf russisch vorhanden zu sein. Wäre > das Bild der Woche mal nur mit einer Information auf deutsch erschienen, > die Reaktionen wären wohl ziemlich heftig ausgefallen ...
Hallo, ich finde das Ganze ja schon spektakulär. Ich habe mir unterdessen die englischsprachige Beschreibung von diesem Jongleur durchgelesen und möchte noch meine Gedanken zu einer externen Datenbank los werden. An sich halte ich ein dreigliedriges Vorgehen für sinnvoll. Die dort vorgestellte Methode gefällt mir schon gut. Dumme renderer legen einfach alle Flächen übereinander und kommen so auf die komplette grundfläche des Gebäudes. Komplexere Renderer können diese Von-Bis-Werte verwenden um ein abstrahiertes 3D-Modell zu erzeugen. Wir sollte die einzelnen Ebenen aber auf jeden Fall in eine Relation packen um zu zeigen, dass es sich hier um ein Teil handelt. Im nächsten Schritt sollten wir aber irgendwo tatsächlich eine hauseigene Datenbank hinterlegen, in die jeder nach bekannter Manier Gebäudemodelle (auch mit Texturen) hochladen kann. Diese könnten dann beispielsweise eine ID bekommen und werden dann über die Relation (oder den Gebäudeumriss als Area, sofern keine Relation vorhanden) mit dieser ID verlinkt. Von der bisherigen Idee, die Daten einfach über einen externen Link über HTTP einzubinden halte ich sehr wenig, da hier Virenschleudern usw. Tür und Tor geöffnet wird. Außerdem kann es sein, dass personalisierte Server ausfallen oder Daten plötzlich verschwinden. Insgesamt also kein gutes Konzept für eine hohe Datenverfügbarkeit. Einzig über das Datenformat müsste sich noch der Kopf zerbrochen werden. Ich selbst bin eher für die Entwicklung eines eigenen Tools, da mir bisher kein vernünftig bedienbares quelloffenes 3D-Programm einfällt. Ich kenne nur Blender und sich darin einzuarbeiten halte ich für unzumutbar, selbst für einen OSM-Experten, da die Hürde nochmal um den Faktor Zehn höher ist als bei Josm (nach meinem Verständnis). Mir schwebt ein Programm ähnlich Google Sketchup vor. Dabei soll es irgendwo eine zentrale Texturendatenbank geben, in die man allgemeine Texturen packen kann (z.B. »verputzte Wand« oder »Holzwand« oder »U-Dachziegel«). Spezifische Texturen, welche z.B. über Photographien gewonnen wurden, sollen dann aber in dem jeweiligen Gebäudemodell gespeichert werden. Die Datenbanktexturen sollen dann über eine individuelle Färbung überblendet werden können, sodass man mit wenig Speicherverbrauch möglichst alle Standardfälle abdecken kann. Die Texturendatenbank hat den Vorteil, dass Navihersteller jene Datenbank bereits fest in die Software integrieren können. Dadurch sinkt der Datenverkehr enorm und unsere Server werden entlastet. Was haltet Ihr von der Idee? Sind natürlich nur alles grobe Skizzen, aber an sich halte ich das für den besten Weg, um vom einfachsten Renderer bis zur kompletten 3D-Umgebung alle zufriedenzustellen. Gruß, André _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

