Am 16.07.2011 09:02, schrieb Rainer Kluge:
Am 15.07.2011 20:07, schrieb Wolfgang:

Ich bleibe dabei, dass ich einen solchen tag für sinnvoll halte.
Niemand wird
gezwungen, sich daran zu beteiligen.

Wenn in A-Stadt die Briefkästen regelmäßig mit einem checked-Tag
versehen werden und in B-Stadt ein Mapper ebenfalls regelmäßig
kontrolliert, aber das Tag nicht setzt, dann ergibt sich für den Nutzer
ein völlig inkonsistentes Bild. Auf der German Postbox Map steht dann
bei den Briefkästen in A-Stadt "Stand 15.07.2011", bei denen in B-Stadt
"Stand=<datum letzte version des nodes>", was u.U. Jahre zurückliegt.
Natürlich wird der Nutzer die Information der Kästen in B-Stadt
skeptisch bewerten oder gar gleich als veraltet betrachten.

Ein solches Tag gibt daher nur Sinn, wenn es flächendeckend und
systematisch gesetzt wird, und das geht nur, wenn sich alle beteiligen.
Da dies weder machbar noch wünschenswert ist, ist das checked-Tag
kontraproduktiv, denn es verschlechtert die subjektive Qualität von
Objekten, deren Daten aktuell und korrekt sind, die aber nicht mit einem
solchen Flag versehen sind.

OSM ist nicht nur 'meine kleine Stadt' sondern ein Weltweites Projekt
mit unterschiedlichsten Umgebungen und Mentalitäten.


Und wenn die Mapper mal älter werden und die größte Freude mancher
alter Herren ist jeden Morgen runter zu stürmen und zu sehen ob
die Briefkastenleerungszeiten noch die selben sind wie gestern
und das dann später im Rentnercchat diskutieren: ist doch fein.

Peter


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