Am 23. August 2011 13:10 schrieb Dimitri Junker <[email protected]>: >>allgemein in der Diskussion mit Leuten, die gerne die Details in OSM >>begrenzen wollen: > Ich will nichts begrenzen, die Begrenzung kommt durch die Meßungenauigkeit. > Ich habe im Physikstudium gelernt, daß es Unsinn ist Details anzugeben die > unter der Meßungenauigkeit liegen. Details unter 10m sind also in OSM meist > geraten.
Eher geschätzt und aus dem Bezug zu anderen Dingen (Fluchtlinien, Formen, relative Position, etc.) abgeleitet, was schon ein bisschen was anderes ist. >>gute Luftbilder > So genau sind die auch nicht, weder die Auflösung und schon garnicht ihre > Georeferenzierung. Bing war nicht gemeint ;-) > Was hälst Du davon: Man gibt der Fläche eine zusätzliche Eigenschaft: > street_border=middle > oder > street_border=outer > oder von mir aus auch Prozentzahlen,... könnte man evtl. machen (wobei es evtl. ein Problem gibt, wenn man eine Fläche an mehrere Straßen angeschlossen hat). Eine Alternative wäre, den Bezug über eine Relation herzustellen. M.E. braucht man gemeinsame Nodes bei Flächen eher selten (ausser highway-Areas, die oft allerdings sowieso schon Schnittpunkte haben), d.h. ich sehe das eher als Ausnahme, und daher wäre m.E. die Relation angemessen. Was genau verliert man denn, wenn man die Fläche nicht verbindet? M.E. ist das Verbinden halt ein bisschen willkürlich, weil immer wird man es sowieso nicht machen können: Sobald es einen begrenzenden Zaun oder eine Hecke gibt, muss die Fläche m.E. dort aufhören. Auch das Telefonkabinenbeispiel zeigt m.E., dass man dann dafür andere topologische Fehler einbaut. Z.B. ein Park, der bis zur Straße gezeichnet ist, wo aber eine Telefonzelle auf dem Gehweg steht. In OSM würde dann die Telefonzelle im Park stehen, eigentlich steht sie aber auf der Straße. > So würde man das Datenmodell einfach halten, würde unnötige Probleme beim > Mappen verhindern hätte aber alle Details enthalten. alle Details hätte man nur, wenn sich nichts auf der Straße befindet und der Straßenrand jederzeit identisch mit der Flächenbegrenzung wäre, und die Straßenbreite eingetragen ist. Dann müsste man "nur" noch für alle Flächen jeweils die Straßen abziehen damit man die Flächengröße bekommt. De fakto hat man an Kreuzungen aber fast immer Sondersituationen (die Flächen weichen abgerundet zurück, um der Straße mehr Platz zu geben, ist auch ein Nebenschauplatz zugegebenermaßen). > Weicht die Fläche > irgendwo vom Straßenrand ab wird sie natürlich durch zusätzliche Nodes > markiert, da die nicht zu einer Straße gehören braucht es dort auch keine > Breitenangabe. sieht aber vermutlich auch ein bisschen komisch aus, wenn man dann rechtwinklig bis zur eigentlichen Position, wo die Fläche beginnt nicht mehr parallel zu laufen, erstmal einen Sprung machen muss, oder? Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

