Hi,

Am 09.09.2011 07:52, schrieb Georg Feddern:

Aber während Wohngebiete oder Stadtviertel in der Gründungsphase recht scharf umgrenzte Gebiete sind, verschwimmen die Grenzen im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte allerdings immer mehr, so dass eine trennscharfe Grenzziehung hier zwangsläufig immer umstritten sein wird.

Das spricht umsomehr für eine Entkopplung von landuse=residential als reine, reale Flächennutzung von der polit.-admin. Grenze eines Wohngebietes. Denn um die polit. Grenzziehung, ja sogar den Namen eines Wohngebietes lässt sich streiten, weil, deinen Argumenten folgend, die Grenzziehung mit dem Alter des Gebietes unschärfer werden kann. Die namenlose, reale Flächennutzung lässt sich mit offenen Augen bestätigen oder nicht.

E.g.
Das Grundstück wird zum Wohnen genutzt -> es liegt innerhalb einer landuse=residential Fläche.

Das Grundstück liegt auf der Grenze zweier Wohngebiete, die nur unscharf definiert ist. Ob es dann dem einen oder dem anderen Wohngebiet zugerechnet wird, bleibt klar eine Entscheidung der Mapper, die sich um die (unscharfe) polit. Grenze kümmern. Die könnten dann evtl. den Besitzer oder das Amt fragen um letzte Fragen zu klären. Wenn es nicht zu klären ist, können die Grenzen (border=administrative) ja auch überlappen, so dass es polit. beiden Gebieten zugeordnet wird.


Die MapperInnen, welche landuse=residential mappen, bräuchte letzteres überhaupt nicht zu interessieren, weil weder ein name=* tag involviert ist, noch die Flächennutzungsgrenze eine politische wäre.


Gruß
Christian

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