On 01/10/2012 08:19 PM, Martin Koppenhoefer wrote:
Am 10. Januar 2012 13:54 schrieb Norbert Wenzel
<[email protected]>:
Aber
katholische Schulen sind normale Privatschulen die halt von einem Orden
geführt werden.
ROFL. Das ist doch ein enormer Unterschied, dass die "halt von einem
Orden geführt werden".
Den seh ich nicht. Ob das ein irgendein Verein oder ein Orden ist, der
eine Schule betreibt macht imo keinen Unterschied. Solange dort alle
Schüler unabhängig von ihrer Religion aufgenommen werden und nach einem
"normalen" Lehrplan unterrichtet werden.
Insofern find ich dass ein operator-Tag den tatsächlichen Unterschied doch
ganz ordentlich hervorhebt.
klar, operator kann man natürlich auch taggen, dass heisst aber doch
nicht, dass man die Konfession nicht auch taggen kann, oder? Die
Anzahl der tags ist nicht begrenzt ;-)
Ich seh das Konfessionstagging bei Kirchen als exklusiv. Katholische
Kirche => katholische Messe und damit Ende. Bei Schulen wo der Betreiber
ein Orden ist seh ich die Exklusivität einfach nicht. Wir taggen bei
Altersheimen, Krankenhäusern oder Bahnhofsmissionen die von Orden
betrieben werden ja auch keine Religion dran.
Ich hab kein Problem damit den Orden zu spezifizieren, falls das
irgendwer gern in den Daten hat. Aber bis jetzt wird das
religion/denomination Tag eigentlich nur auf Kirchen und Friedhöfen
verwendet und dort ist es exklusiv. Deshalb würd ich das Tag, nur weils
gerade zur Hand ist, nicht unbedingt auf Schulen anwenden, wo halt nur
zufällig der Betreiber ein Orden und dann eben in der Hausordnung der
Schule steht, dass es Schulmessen gibt und in der Früh gebetet wird.
Wenn die Einrichtung allerdings nur (bzw. hauptsächlich, es gibt ja in
Kirchen auch Touristen und Besucher) für Mitglieder einer bestimmten
Religionsgruppe ist, dann würd ichs verwenden. Egal ob Kirchen,
Friedhöfe oder Schulen.
Norbert
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