Moin,
Am 21.01.2012 11:59, schrieb Peter Wendorff:
Wenn die Straße nicht öffentlich betreten/befahren werden darf/soll,
dann gehört an die Straße ein access=private dran, und damit kann man
es auch für OSM-basierte Straßenverzeichnisse rausfiltern.
Ich dachte bei OSM-generierten Straßenverzeichnissen eher an
Straßenverzeichnisse für Legenden oder für die Nutzung in bestimmten
Anwendungen.
Wenn ich z.B. in einem Navigationssystem nach einer Adresse suche,
dann sollten IMHO Privatwege (die ich nicht befahren kann, die also
auch nicht offizielle Adressen tragen dürften) nicht gleichberechtigt
zu anderen Straßen auftauchen - und da macht die von mir
vorgeschlagene Filterung schon Sinn, denke ich.
Also
- die Adressvergabe (und somit das Erfordernis, diese Adressen finden zu
können)
- und die Besitz- bzw. Nutzungsverhältnisse der entsprechenden
namensgebenden Straße
haben doch nichts direkt miteinander zu tun.
Es gibt zuhauf _offizielle Adressen_, die gefunden werden wollen/sollen
- die aber eben über Privatstraßen angebunden sind, die bitte nur im
Sinne von "Anlieger, Besucher, Ver- und Entsorgung" genutzt werden
sollen/dürfen.
In der Regel handelt es sich dabei um Stichstraßen, aber es gibt auch
beidseits angeschlossene Beispiele.
Schon aus Gründen der Haftung und Unterhaltung sind die privaten
Eigentümer gehalten, den Verkehr / die Nutzung auf das Notwendige zu
beschränken.
Nichtsdestotrotz sollten diese Adressen - wie sonst überall - auch in
OSM gefunden werden können.
Als ein solcher betroffener "Anteilseigner" bitte ich daher ausdrücklich
darum, diese vorgeschlagene Filterung nicht weiter zu verfolgen. ;-)
Gruß
Georg
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