Am 31.01.2012 19:14, schrieb aighes: > Man nehme ein großes grünes Quadrat als Bild und schneide dann mit dem > Werkzeug Waldpolygone alles weg, was nicht zu den Waldpolygonen gehört > und veröffentliche das Bild dann als PD. > Ein anderer macht ähnliches mit Feldpolygonen und der Farbe braun und > wieder ein anderer nimmt die Wohngebiete mit grau usw. > Am Ende kommt jemand auf die geniale Idee, leg ich doch alle diese > PD-Bilder übereinander...ergibt ja ne prima Karte.
Natürlich kann es auf die Spitze treiben und so viele Objekte in passenden Farben "ausschneiden" oder "filtern", bis man eine Karte hat, die eindeutig ein abgeleitetes Werk aus den OSM-Daten ist. Nur ist die Logik, wenn ein Schritt erlaubt sei, dann müsse auch die tausendfache Wiederholung dieses Schrittes mit einer komplett anderen Intention erlaubt sein, fragwürdig. Die Grenze, ab der OSM-Daten in einem Produkt "enthalten" sind, ist eher fließend. Man kann es sich einfach machen und behaupten, dass jedes Produkt, in dessen Produktionsprozess irgendwo OSM vorkam, ein abgeleitetes Werk von OSM ist. Das hat den Reiz, dass man sich nicht mehr mit schwammigen Abgrenzungen herumschlagen muss. Ich finde eine solche Interpretation aber nicht überzeugend, und vor allem auch nicht im Geringsten hilfreich. Das hätte einfach nur zur Folge, dass OSM keine Chance hätte, sich als als allgegenwärtige Standardkarte durchzusetzen. Eigentlich wollte ich eine Karte schaffen, die man *nicht* mit der Kneifzange anfassen muss, um rechtlichen Problemen aus dem Weg zu gehen. Tobias _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

