On 19.02.2012 12:47, Michael Bojert wrote:
From: Ronnie Soak<[email protected]>
Die Messungen (zumindest die, die kostenfrei zu empfangen sind) werden
einmal in der Sekunde gemacht. Ich bin mir aber sehr sicher, das sich
das
Ionosphären"wetter" nicht sekündlich derart stark ändert, dass es zu
merklichen Schwankungen der GPS Position kommt. Sind die Korrekturdaten
einmal empfangen, dürfte das eine ganze weil zur Positionsverbesserung
ausreichen. Eine Baulücke reicht also, die Korrekturdaten einmal zu
empfangen, und man hat etliche Minuten danach eine spürbare
Positionsverbesserung.
Dazu müsste die Software in einem Gerät das auch so auswerten.
Lässt sich diese Theorie durch ein Protokoll bestätigen ?

Das sollte ja eigentlich im Datenblatt stehen.

Jetzt habe ich das Datenblatt mal durchgelesen und bekomme etwas Angst vor SBAS.

Ich hatte mich nie zu sehr damit Beschäftigt, da hier Stand, dass die Empfänger selbst entscheiden können ob die Korrekturdaten für die aktuelle Region gültig sind:


http://www.kowoma.de/gps/waas_egnos.htm
"Befindet man sich jedoch auch bei den SBAS deutlich außerhalb des Einzugsgebietes der Korrekturstationen und empfängt beispielsweise in Europa die Korrekturdaten für Nordamerika, so wird der GPS-Empfänger im glücklichsten Fall die Standardionosphärenkorrekturen anwenden, die er gespeichert hat. In diesem Fall wird man keinen Unterschied zwischen aktiviertem und nicht aktiviertem WAAS/EGNOS bemerken. Im unglücklichsten Fall jedoch wird überhaupt keine oder eine falsche Ionosphärenkorrektur angewandt und die Position ist sogar schlechter als mit deaktiviertem WAAS/EGNOS. Wenn die Software des GPS-Empfängers korrekt programmiert ist, sollte dieser Fall jedoch nicht eintreten, da die SBAS-Systeme die Informationen über den Gültigkeitsbereich ihrer Daten in den ausgesendeten Signalen mitliefern."


Jetzt lese ich hier:
http://www.u-blox.com/images/downloads/Product_Docs/u-blox6_ReceiverDescriptionProtocolSpec_%28GPS.G6-SW-10018%29.pdf

"Since some WAAS satellites can be received in the western parts of Europe but don't carry correction data for the European continent, the GEOs from all but the EGNOS system should be disallowed,
using the PRN Mask."

Damit ist der Chip wohl nicht fähig das alleine zu erkennen. Sehr schlecht.
Kennt jemand Details dazu wie sich der MT3329 verhält? Der ist ja auch in den neueren Garmins drin.

Ich wüsste bei mir nicht wie ich einzelne PRN ausschließen kann. Damit bleibt ja dann nur noch das SBAS komplett abzuschalten. Irgendwie auch nicht im Sinne des Erfinders, oder?

Stephan



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