Moin,

Am 26.06.2012 18:30, schrieb Stephan Wolff:
Moin,

in Schleswig-Holstein sind fast alle Landesstraßen als
"highway=secondary", die Kreistraßen als "highway=tertiary"
erfasst. Gerade an der Westküste und an der nördlichen
Ostseeküste gibt es diverse Landesstraßen, die nur wenige,
kleine Ansiedlungen versorgen und geringere Verkehrsdichten
als typische Zufahrten von Einkaufszentren haben.

Beispiele:
http://osm.org/go/0HlIess
http://osm.org/go/0HkxShu
http://osm.org/go/0Hn_NaKp-

Im Wiki wird für alle Landesstraßen "highway=secondary"
empfohlen. Ich würde einige Straßen eher herabstufen.
Was ist eure Meinung? Wie könnte man die Abgrenzung
secondary/tertiary besser definieren?

;-) ja, Pellworm ist ein Parade-Beispiel:
Drei Highway-Klassen, die letztendlich alle gleich aussehen und - landesweit gesehen - nahezu gleich (un-)bedeutend sind.
Wen wunderts, bei der Einwohnerzahl und -verteilung ...

Aber für den "Mikrokosmos Pellworm" (oder auch in den anderen Regionen) existieren diese Unterschiede ja tatsächlich, wenn auch hauptsächlich im touristischen Bereich - und die Verwaltungseinteilung trägt dem letztendlich Rechnung.

Die Frage basiert im Grunde wie bei landuse auf dem Betrachtungsmaßstab:
Betrachtest Du die Klassifizierung landesweit oder auf Pellworm (die Region) bezogen? Landesweit gesehen wären alle höchstens unclassified, selbst die touristische Verkehrsbedeutung ist da ja nur marginal. Aber für die Insel selbst - und hier muss man mal die Gemeinde und ihre Finanzen mit einbeziehen(!) - existieren eben diese Verkehrsbedeutungsunterschiede.

Ich würde da ehrlich gesagt drüber hinwegsehen - und es so belassen.
Und sei es auch nur, um die durchs Navi-Routing enstehenden Nutzungskosten (Verschleiß) auf die entsprechenden Straßenträger zu verteilen, statt unbedarft die klammen Gemeindesäckel zu belasten. ;-)

Gruß
Georg

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