Hallo Martin, Am Mittwoch, den 28.11.2012, 09:00 +0100 schrieb Martin Vonwald: > Hi! > > Als Alternative gäbe es dieses Proposal: > http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Proposed_features/highway%3Djunction > > Vorteil der Lösung: > * Sehr einfach - man mappt "normal" und lässt nur ein paar Kreuzungspunkte aus > * Aktuelle Router verstehen sie - keine Anpassungen notwendig > * Erhebliche Reduktion von Restriction-Relationen -> Vereinfachung für > Mapper und deutlich weniger fehleranfällig > * Router und Renderer haben eine Chance den tatsächlichen Verlauf der > Fahrbahnen innerhalb des Kreuzungsbereichs darzustellen, daher z.B. > auch keine fehlerhaften Ansagen im Kreuzungsbereich > * Kreuzungsdetails wie z.B. Ampeln, Stoppschilder, usw. können einer > bestimmten Kreuzung zugeordnet werden, d.h. man kann diese tatsächlich > dort platzieren wo sie sind und nicht oft zwangsweise auf die Ways für > die sie gelten > > Nachteil der Lösung: > * Der Mapper muss aktuell Fehlermeldungen des Editors und div. Tools > (OSMI, keepright) ignorieren, bis diese aktualisiert wurden und das > Tag verstehen.
* Es werden eine Menge Wege nach einem neuen Schema kreuz und quer über die Kreuzung gemalt. Dann kommt das alte Schema dazu und die Verwirrung ist komplett. Ich glaube, dass der Ansatz grundsätzlich in die richtige Richtung zeigt, aber nicht weit genug geht. Die Probleme werden nur teilweise gelöst. Es gibt immer noch Kreuzungen mit komplizierteren oder ungewöhnlicheren Verkehrsführungen, wo das lane-Prinzip irgendwann an die Grenzen stößt, zumindest für den Renderer. Deshalb meine ich, dass es besser ist, eine große und komplizierte Kreuzung mit dem vorhandenen Schema zu taggen. Die Restriktionen sollten auf das Mindestmaß beschränkt werden. Wie in meiner anderen Mail ausgeführt, bin ich der Meinung, dass ein guter Router keinen Autofahrer übergangslos und auf engstem Raum vom Rechts- in den Linksabbieger schicken sollte - erlaubt oder nicht erlaubt. Das Risiko steht in keinem Verhältnis zu einem möglichen Zeitgewinn. Das ist aber primär eine Frage des Routers. Ich meine sowieso, dass ein guter Router zu "wenn möglich bitte wenden" nur greifen sollte, wenn es wirklich eine Sackgasse ist oder der Umweg ohne Wendung ganz erheblich länger wäre. 1-2 km oder Minuten sollten kein Argument sein. Die Idee mit der überlagerten Junction geht mir auch durch den Kopf, ich würde da aber einen etwas anderen Weg gehen und die Kreuzung für Karten mit sehr hoher Auflösung flächenmäßig erfassen. Das heißt für mich, die ways sind da, wer sie braucht, kann sie benutzen, die Zeichnung enthält das, was man in der Realität sieht: Fahrbahnmarkierungen, Ampeln, Fußgängerfurten und -überwege, Wegweiserpositionen etc. Ob man dann noch Spurführungshinweise einbaut, muss man sich überlegen. Das wäre aber ein flächiges Modell, das zusätzlich zu dem schon vorhandenen gemappt wird mit tags, die von dem "Basismapping" abweichen. Im Ergebnis 2 Ebenen übereinander, jeder kann die Ebene nutzen, die ihm für seine Anwendung hilfreicher erscheint. Gruß, Wolfgang _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

