Am 05.02.2008 um 17:07 schrieb Thomas Böttiger:
> Also mal so nebenbei: das heißt nicht umsonst DITA ("Darwin..."):
> "Grundsätzlich wird der Begriff Darwinismus verwendet, um die
> Evolutionstheorie von Darwin von anderen Evolutionstheorien zu
> unterscheiden, beispielsweise Lamarcks. Sie basiert auf der
> Vererbung, der Veränderung (Mutation) und der natürlichen
> Auslese." (wikipedia., Hervorhebung von mir)
> Kennzeichen der Evolution ist die Anpassung ("Survival of the
> Fittest" wird im Deutschen immer mit "Überleben des Stärkeren"
> grundfalsch übersetzt).
> Das heißt: DITA lebt von der Anpassung. Sonst würde es ja nach
> "LITA", nach Lamarck, heißen...
Sehr schön, die gefallen mir gut, diese Anmerkungen zu Darwin.
Leider besteht ein guter Teil des »Buzzword«-Potentials von DITA aus
der *Standardisierung* der Struktur, die zwar einerseits eine gute
Basis für ein Eco-System rund um den Standard schafft, andererseits
aber die Mutation, die Veränderung zum Besseren, zur Steigerung der
Passgenauigkeit (Fitness) behindert. Vielleicht nur in den Köpfen
vieler Vortrags- etc. Besucher?
Der Vorteil von XML ist doch, dass es Werkzeuge für beliebige XML-
Strukturen gibt. Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit, sich auf
eine einzige Struktur festzulegen. (Da hätten wir vor Jahren schon
XHTML nehmen können, dass sich nicht viel von DITA unterschiedet.)
Schöne Grüße,
- Michael Müller-Hillebrand
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