Guten Tag Jochen Hein,

Am Samstag, 14. April 2001 um 18:13 schrieben Sie:

Jochen> Wie habt ihr das mit der Mitarbeiter-Information gehalten?  Musste
Jochen> jeder einen passenden Wisch unterschreiben?  Inwieweit sind sonst
Jochen> juristische Konsequenzen zu befürchten?

Jepp, jeder der E-Mail hat mußte einen Wisch unterschreiben in dem er
zum einen zur Kenntnis nimmt, das "seine" Mails gesichert werden, zum
anderen das jeglicher Mailverkehr privater Natur untersagt sind.
Verstöße dagegen gehen von "Hey, bitte keine privaten Mails mehr" über
Abmahnungen bis zum Rauswurf, wobei es bisher noch nicht einmal bis zu
Abmahnung kam. Es sind i.d.R immer die Neuen, die es halt dann doch
mal probieren ;-) .

Jochen>  Denny-Schierz@home> Da hat das nichts mit dem Chef zu tun, sonder schlicht dem
Jochen>  Denny-Schierz@home> Nachweis vom geschäftlichen Briefverkehr. Es ist
Jochen>  Denny-Schierz@home> nun schon eingige male vorgekommen das dieses
Jochen>  Denny-Schierz@home> "Backups" zum Beweis herangezogen worden sind.

Jochen> Welche Beweiskraft, außerhalb der sowieso bei den Mitarbeitern
Jochen> vorhandenen Kopien, hat das?  Oder archivieren eure Mitarbeiter nicht?

Nun, es ist wie mit dem mündlichen Gespräch zwischen zwei
Geschäftspartnern. Es hat inzwischen den selben Stellenwert, so hat
zumindest es das Frankfurter Gericht beschrieben (Es ging darum das
ein Mitarbeiter eine Bestellung per Mail entgegengenommen hat und der
Partner es bestritt).
Mit den neuen Gesetzen die jetzt irgendwann verabschiedet werden soll,
was digitale Signaturen etc. angeht, erreicht es nun endgültig schriftlich
Vertragliche Qualitäten.

Mails werden vom User generell nicht gesichert, denn das ist viel zu
unzuverlässig, was auch teilweise an den Windows Kisten liegt.
Die meisten User wüßten auch nicht wie ;-) .Allerdings muß ich sagen,
das viele Mails auch ausgedruckt werden, was schlagartig den
Papierbedarf in die Luft schnellen ließ, soviel zum Papierlosen Büro.

Jochen>  Denny-Schierz@home> und du?". Ein kleiner Auszug. Auch Ermahnungen
Jochen>  Denny-Schierz@home> helfen da selten ;-) .

Jochen> Genau deshalb halte ich persönlich diese Art der Überwachung zumindest
Jochen> für bedenklich.

Das ist Teiweise in der Tat noch etwas unsicher, aber mit dem
Schreiben (s.o) gibt es keine Bedenken. Denn es darf ja nur gemailt
werden, wenn es zum "normalen Geschäftsprozess" gehört. Wenn die User
etwas wichtiges zu melden haben, zb. Rücksprache mit Behörden, weil
sie das nur innerhalb der Firma können (wegen der Öffnungszeiten),
müssen sie das Telehon nehmen. Das ist gesetzlich festgehalten. Ich
versuch mal den c't Artikel darüber zu finden, der vor eingiger Zeit
genau darum ging.

Jochen> Jochen

Jochen> PS: Ein PS in der Signatur ist ziemlich sinnfrei - das hat wohl keiner gelesen.
Jochen> Ich würde "netcat" nehmen, manche Leute bevorzugen nntpproxy, wieder
Jochen> andere nehmen leafnode.  Was suchst Du denn genau?

Danke für die Tipps




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Mit freundlichen Grüssen
Denny-Schierz@home                            mailto:[EMAIL PROTECTED]


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