* Patrick Glanz wrote/schrieb:

> Und jetzt eine Kiste, bei der man Windows mitbezahlen mu�, aber keins kriegt.
> So what?

Schade, da� Du den Trend nicht erkennst.

Vor 2-3 Jahren, als das mit den Recovery-CDs losging, gabs auch einen
Aufschrei, aber man hat es dann doch irgendwie akzeptiert, und jetzt ist es
Standard. Nun kommen die Recovery-Daten direkt auf eine separate Partition, 
danach kann man nicht mehr von CD-ROM booten, um die Partitionierung der
Festplatte zu �ndern braucht man eine andere Firmware, und so weiter, und so 
fort. Die "Blackbox" steht direkt vor der T�r. Und alles im Zeichen der 
Service-Freundlichkeit.

Wir k�nnen uns hier auf der Mailingliste das ganze Jahr gegenseitig den
Sack vollmachen. Die Realit�t der Leute, deren Gespr�che ich morgens in
der Bahn unfreiwillig mith�re, ist aber ganz sicher eine, die davon gepr�gt 
ist, was ihnen als Wahrheit eingetrichtert wird.

Windows ist zentraler Bestandteil jedes Computers. Um Computer
professionell einzusetzen, braucht man Windows. Apple ist ein inkompatibler
Nischenhersteller. Linux 7.3 ist so eine Art Computerspiel, das neulich auf 
der CD von "Computer Professional" drauf war.

Der "Consumerquatsch" ist leider der, wo ein Markenname draufsteht, und der
in den ganzseitigen Zeitungsanzeigen auftaucht. Ich denke sehr, da� diese
beim Mann auf der Stra�e starken Anteil an der Meinungsbildung haben, und
darauf folgt eben irgendwann auch die Akzeptanz daf�r, da� PCs halt so eine
Recovery-Partition haben.

Die Frage ist: Wieviel Kontrolle kann Microsoft an dieser Front aus�ben,
bis wir "Outlaws" die negativen Folgen zu sp�ren bekommen? Microsoft genie�t 
totale Narrenfreiheit, kann bestimmen, was f�r die Kunden richtig ist, und 
das wird auf breitester Front akzeptiert.

-martin

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            It is easier to fix Unix than to live with NT.
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