Jochen Hein schrieb:

>
> Die ersten Firmen haben das scheinbar gemacht, aber es war ein Haufen
> Arbeit die �nderungen zu einzumischen.  Was das Problem bei
> Transgaming war ist wohl dass es hie� "Wir haben X und wollen es bald
> freigeben", aber es passierte lange nix.  Und da Programmierer ja faul
> sind wollte keiner es nochmal programmieren - bis der Leidensdruck zu
> gro� wurde und sich jemand hinsetzt.

InstallShield l�uft immer noch nicht richtig, und das benutzen dummerweise fast
alle Games. Ich wei� nicht, wie das mit dem Transgaming-Kram aussieht, aber ich
habe vor 5 Tagen Wine aus dem CVS ausgecheckt und es tut's immer noch nicht.
Au�er Games f�llt mir sowieso nichts ein, da� wine auf einer ***x-Kiste
rechfertigen w�rde.

>
> Nun sind alle knatschig:  Transgaming, weil sie mit dem Code praktisch
> kein Geld mehr verdienen k�nnen.  Wine-Programmierer, weil es einfach
> viel zu lange gedauert hat.  Codeweavers, weil sie sich ausgenutzt
> f�hlen.

Die Gesch�ftsidee ist einfach falsch. Warum soll ich
x-amount-of-dollar-oder-euro bezahlen, um Winbl�d-Kram auf meiner Linux-Kiste
laufen zu lassen, wenn ich f�r's selbe Geld das propriet�re System haben kann?
Das ist dann halt nur was f�r Freaks, die dann sagen k�nnen: Hey, ich hab'
Internet Explorer unter Linux am laufen, und es kostet mich nur $99 im Jahr.

> Sie brauchen jedenfalls eine Menge Puste um gegen Red Hat, SuSE,
> Debian und Mandrake Marktanteile zu gewinnen und dauerhaft zu halten.
> Leicht wird es nicht, wie man beispielsweise an Corel sehen kann.

Wie gesagt, die Gesch�ftsidee ist falsch. RedHat hat die Zielrichtung auch
schon dreimal gewechselt: Linux-Distribution f�r den Enduser --> Embedded
Systems --> und jetzt die Big Iron Server-Kisten. Wie der Markt halt gerade
steht.

Patrick

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