Hallo

> Wenn du dir die M�he machen willst, kannst du deine bestehende
> Kernel-Konfig /usr/src/linux/.config sichern und die
> Default-Konfiguration f�r Sparc, die unter arch/sparc/defconfig liegt
> benutzen, um einen neuen Kernel zu bauen und diesen zu booten.
>
Das ist dann aber doch die 2.2er Konfiguration.

> Nat�rlich auch hierbei nicht vergessen, nach der Installation "silo"
> auszuf�hren :-)
>
? Laut silo-Docu nicht notwendig. (Ich habe es aber trotzdem probiert :-)

> Ich w�rde jedoch keinen 2.4er Kernel auf einer alten (32bit) Sparc
> installieren, da dieser Port meines Wissens nach seit 2.2 nicht mehr
> weiterentwickelt wird und nicht wirklich stabil l�uft. Bei meinen
> Tests mit 2.4.9 auf einer SparcStation 10 frierte die Maschiene jedes
> mal ein, wenn sie eigentlich swappen sollte.
>
Ich hatte mir die 1+ eigentlich als Teilespender beschafft. Auf meiner SS20 
laeft der 2.4.18 (auch selbstcompiliert) bisher voellig problemlos. 
Allerdings habe ich auch 192 MB drin, ich weiss nicht, ob die Kiste nach der 
Speicheraufruestung schon mal geswappt hat. Und vorher habe ich sie nicht 
ernsthaft eingesetzt.

> Wenn du deiner Sparc was g�nnen willst, kannst du versuchen,
> gebrauchte Speicherbausteine zu finden. Dies wird die Geschwindigkeit
> der Kiste mehr steigern als ein Kernel-Update auf einen Kernel, der
> fast identischen Code wie der 2.2er enth�llt.

Ich habe alles an SIMM-Resten reingesteckt, was ich hatte (die Maschine 
verwendet die uralten Standard-Simms). Sind jetzt 52 MB drin, 64 kann sie 
maximal.

Zurueck auf den 2.2er Kernel moechte ich nicht. Ich kenne mich mit 
Firewall-Geschichten noch nicht so aus, und wenn ich beide Kernelserien 
fahre, muss ich neben iptables auch noch ipchains lernen. Will nicht!

Ein Bootversuch in die bash ist uebrigens nicht gelungen (Jochens Mail), wie 
da /dev aussieht, kann ich also nicht sagen. Und wenn ich jetzt mein eigenes 
init baue, kann ich die 2.2 nicht mehr booten. Wenn mir gar nichts anderes 
mehr einfaellt, versuche ich das vielleicht mal auf 'ner externen Platte.

Immer noch ratlos gruesst

   Hartwig
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