Hallo,
zun�chst dieses rootfs2.img auseinandernehmen (ist das Ding gepackt, dann 
entpacken, anschlei�end (oder ansonsten) einfach auf die loop mounten -wahrscheinlich 
ist das ext2, sonst minix versuchen). Sind da auch Module drin? Wenn ja, muss das 
Ding auch ersetzt/erg�nzt werden. Wenn nein, dann nicht. Kernel bauen. vmlinuz 
ersetzen. F�r den lilo gibt es eine Option (m�sste -C sein), mit der man eine andere 
als 
die normale lilo.conf angeben kann. Die Pfade auf der Diskette m�ssen in der 
bdlilo.conf nat�rlich angepasst werden. Angenommen, die Diskette leigt auf /mnt, dann 
muss das �berall dazu -das ist der Vorteil von lilo gegen�ber zum Beispiel grub: die 
Pfade tauchen im Bootvorgang nirgends auf, sie werden in Blocknummern f�r den 
INT13 umgerechnet, k�nnen also auch nicht �ber �nderungen "stolpern". Also lilo -C 
/mnt/bdlilo.conf nach der Anpassung, dann sollte es schon funktionieren. Wenn in dem 
root-fs-image Module drin sind, muss das Ding neu gebastelt werden. Eine getouchte 
Datei mit dd "aufblasen", Dateisystem einrichten (zur Sicherheit das Gleiche wie die 
nehmen), alles andere (was da noch so drauf ist) von dem alten Image r�berkopieren, 
die Module des Kernel (der muss dann ja auch modularisiert sein) einbauen, 
modules.conf im etc-Verzeichnis des root-fs-image nicht vergessen. 

Ach ja, als Kernel am Besten nicht den Gleichen benutzen, den Du selbst drauf hast 
(andere Version). Dann wird der ganze Modul-Kram v�llig unabh�ngig aufgebaut und 
nach dem make modules-install kann man alles einfach r�berkopieren (in's Image). 
Anschlie�end (vor dem Reboot) auf jeden Fall ein neues make modules-install mit dem 
eigenen Kernel machen, diesen aus dem Verzeichnisbaum runterkopieren und nochmal 
lilo starten. Dann ist sicher, dass der andere Kernel nicht irgendwas verstellt hat. 
Oh, 
noch was: die System.Map des neuen Kernel nicht vergessen -und auch nachher die 
Eigene rekonstruieren (die ist auch irgendwo im Verzeichnisbaum des Kernel zu finden). 
Das Ding brauchen die Module, um Symbole zu identifizieren, die nicht explizit f�r den 
Modulbetrieb exportiert wurden. Ohne das Ding ist der Kernel immer schwer ver�rgert 
(zumindest bei mir). Ich glaube, ich habe nichts vergessen.

Tsch�� und viel Gl�ck (das braucht man immer)

Manfred


From:                   Denny Schierz <[EMAIL PROTECTED]>
To:                     [EMAIL PROTECTED]
Subject:                [PUG] floppy Image
Send reply to:          [EMAIL PROTECTED]
        <mailto:[EMAIL PROTECTED]?subject=subscribe>
        <mailto:[EMAIL PROTECTED]?subject=unsubscribe>
Date sent:              Tue, 26 Nov 2002 13:21:51 +0100

> hi,
> 
> wir haben ein Backup Programm f�r Windows, das eine Boot Diskette hat, das
> unter Linux l�uft. Ein Kunde hat aber einen SCSI Controller (Raid) der nicht im
> Kernel ist. Die Hersteller sagen nur, "Es werde nicht unterst�tzt PUNKT". 
> 
> Nun will ich das Floppy Image selbst auseinander nehmen, und den Kernel
> ersetzen.
> 
> Die Diskette sieht so aus:
> 
> root@gentoo floppy # ls
> bdlilo.conf  boot  dev  vmlinuz
> ----
> root@gentoo floppy # cat bdlilo.conf
> boot=/dev/fd0
> install=/boot/boot.b
> read-write
> vga=0x313
> message=/boot/message
> prompt
> backup=/dev/null
> compact
> image=vmlinuz
> label=bootdisk
> initrd=/boot/rootfs2.img
> root=/dev/ram0
> ramdisk=32000
> 
> root@gentoo floppy # ls boot/
> boot.b  map  message  rootfs2.img
> 
> root@gentoo floppy # ls dev/
> console  fd0  initrd  kmem  mem  null  ram  ram0  ram1  scd0  zero
> 
> 
> Wie gehe ich am besten vor?
> 
> cu denny
> 
> 
> ----------------------------------------------------------------------------
> PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org


----------------------------------------------------------------------------
PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

Antwort per Email an