Hallo,

From:                   Christian Schmidt <[EMAIL PROTECTED]>
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Subject:                [PUG] Wem sagt "Streamcache allocation problem" was?
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Date sent:              Thu, 20 Feb 2003 00:01:30 +0100

> Ich hatte den ganzen Mittag meinen neuen fli4l-Router am laufen (Danke nochmal
> an Markus). Bei der "Optimierung" ergab sich nun folgendes:
> 
> Man erstellt eine Bootdiskette, beim kopieren der Daten kommt nun dies:
> 
> 
> copying syslinux.cfg ...              <--- das ist noch normal
> plain_io: Input/output error
> Bad target a:SYSLINUX.CFG
> Streamcache allocation problem:A 2
> 
> Was heisst das?
Ich habe eine b�se Vermutung: Der Streamcache d�rfte n�mlich ein Bestandteil des 
Controllers, also des Chipsatzes sein. Deshalb auch kein Unterschied bei anderen 
Laufwerken/Disketten. Daf�r gibt es zwei M�glichkeiten: kaputt oder verstellt. Da 
dieser 
Teil nur einer unter Vielen im Chipsatz ist (ist doch die Southbridge, oder?), 
erscheint 
kaputt etwas abwegig. Bliebe also verstellt. Nun gibt es aber keine Option, die in 
einem 
normalen Chipsatz-Setup zu finden ist und die so ein Problem versuchen k�nnen sollte. 
Es gibt aber noch die verdeckten Optionen. Ich hatte schon einmal so einen Fall, in 
dem 
sich eine Option verstellt hatte, die normalerweise nie ver�ndert wird (also aus dem 
BIOS kommt). Da viele dieser Dinge aber durch einzelne Bits gesteuert werden, kann 
nicht einfach der Wert aus dem BIOS (der sich nat�rlich nicht �ndern kann), genommen 
werden -dabei w�rden ja auch andere Bits verstellt, die eventuell zu einstellbaren 
Oprtionen geh�ren. Vielmehr wird der Wert ganz am Anfang einmal in's CMOS-RAM 
kopiert und dann von dort verwendet. Wenn sich dieser Wert verstellt hat, gibt es 
nat�rlich keinen Weg zur�ck (da das Setup ja keine M�glichkeit bietet). 

L�sung 1: Werte im BIOS-Setup abschreiben (nicht mit einem Programm abspeichern, 
auch nicht �ber /proc oder kmem oder so. Dort sind die RAW-Data und da k�nnte das 
Bit, das uns interessiert -und �ber das wir ja unpraktischerweise nichts wissen- ja 
dabei 
sein. Dann ist alles f�r die Katz'.) und mit der entsprechenden Funktion zur�cksetzen. 
Dann BIOS neu einstellen.

L�sung 2: Es ist m�glich, dass die obige Variante aus irgend einem Grund nicht klappt. 
Dann geht nur noch: Batterie raus und CMOS-RAM die Daten "vergessen" lassen. Durch 
die fehlerhafte Pr�fsumme muss das BIOS dann "annehmen", dass das CMOS-RAM 
gar keine Informationen enth�lt ("jungfr�ulich ist") und dann alles mit den 
BIOS-Defaults 
laden. 

Wenn das auch nichts hilft, ist wohl doch ein Defekt dran schuld. 

Wenn es am Controller liegt, kann man das wahrscheinlich auch testen. Mit normalen 
Dateien geht es nicht, da selbst ein 'cp *' auf ein gro�es Verzeichnis viele Pausen 
enth�lt. Der Fehler d�rfte aber nur auftreten, wenn die CPU den Controller so schnell 
mit 
Daten f�ttert, das der nicht mehr so schnell weis, wohin damit. Aber das Loopback-
device gibt hier M�glichkeiten: Eine virtuelle Floppy anlegen, mit Daten f�llen und 
dann 
das ganze Ding mit dd auf die Floppy kopieren. Dabei aber eine Blocksize von 
Floppygr��e und einen Count von 1 verwenden. Dann geht alles in einem Rutsch r�ber. 
Dabei sollte dann der gleiche Fehler auftreten. 

Tsch��

Manfred
> 
> Ich frage euch, da ich vermute, das das Problem beim kopieren auf die Diskette
> liegt. (vgl. google)
> 
> Als Fehlerquellen ausschliessen mag ich Disketten und Laufwerk, da mit anderen
> ausprobiert -> gleiches Ergebnis.
> 
> Hin und wieder klappt zumindest die Diskettenerstellung, aber man kann nicht
> davon booten - nicht mal DOS6.2 (die erste Bootdisk die ich grad zu Hand hatte
> :-) geht ?!? Also vielleicht doch ein Problem mit dem Laufwerk?!?
> 
> chris
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