Am Sonntag, 23. Februar 2003 15:12 schrieb Manfred Preussig:
> Ich habe eine b�se Vermutung: Der Streamcache d�rfte n�mlich ein
> Bestandteil des Controllers, also des Chipsatzes sein. Deshalb auch kein
> Unterschied bei anderen Laufwerken/Disketten. Daf�r gibt es zwei
> M�glichkeiten: kaputt oder verstellt. Da dieser Teil nur einer unter Vielen
> im Chipsatz ist (ist doch die Southbridge, oder?), erscheint kaputt etwas
> abwegig. Bliebe also verstellt. Nun gibt es aber keine Option, die in einem
> normalen Chipsatz-Setup zu finden ist und die so ein Problem versuchen
> k�nnen sollte. Es gibt aber noch die verdeckten Optionen. Ich hatte schon
> einmal so einen Fall, in dem sich eine Option verstellt hatte, die
> normalerweise nie ver�ndert wird (also aus dem BIOS kommt). Da viele dieser
> Dinge aber durch einzelne Bits gesteuert werden, kann nicht einfach der
> Wert aus dem BIOS (der sich nat�rlich nicht �ndern kann), genommen werden
> -dabei w�rden ja auch andere Bits verstellt, die eventuell zu einstellbaren
> Oprtionen geh�ren. Vielmehr wird der Wert ganz am Anfang einmal in's
> CMOS-RAM kopiert und dann von dort verwendet. Wenn sich dieser Wert
> verstellt hat, gibt es nat�rlich keinen Weg zur�ck (da das Setup ja keine
> M�glichkeit bietet).
>
> L�sung 1: Werte im BIOS-Setup abschreiben (nicht mit einem Programm
> abspeichern, auch nicht �ber /proc oder kmem oder so. Dort sind die
> RAW-Data und da k�nnte das Bit, das uns interessiert -und �ber das wir ja
> unpraktischerweise nichts wissen- ja dabei sein. Dann ist alles f�r die
> Katz'.) und mit der entsprechenden Funktion zur�cksetzen. Dann BIOS neu
> einstellen.
>
> L�sung 2: Es ist m�glich, dass die obige Variante aus irgend einem Grund
> nicht klappt. Dann geht nur noch: Batterie raus und CMOS-RAM die Daten
> "vergessen" lassen. Durch die fehlerhafte Pr�fsumme muss das BIOS dann
> "annehmen", dass das CMOS-RAM gar keine Informationen enth�lt
> ("jungfr�ulich ist") und dann alles mit den BIOS-Defaults laden.
>
> Wenn das auch nichts hilft, ist wohl doch ein Defekt dran schuld.
>
> Wenn es am Controller liegt, kann man das wahrscheinlich auch testen. Mit
> normalen Dateien geht es nicht, da selbst ein 'cp *' auf ein gro�es
> Verzeichnis viele Pausen enth�lt. Der Fehler d�rfte aber nur auftreten,
> wenn die CPU den Controller so schnell mit Daten f�ttert, das der nicht
> mehr so schnell weis, wohin damit. Aber das Loopback- device gibt hier
> M�glichkeiten: Eine virtuelle Floppy anlegen, mit Daten f�llen und dann das
> ganze Ding mit dd auf die Floppy kopieren. Dabei aber eine Blocksize von
> Floppygr��e und einen Count von 1 verwenden. Dann geht alles in einem
> Rutsch r�ber. Dabei sollte dann der gleiche Fehler auftreten.
>
> Tsch��
>
> Manfred
Das h�rt sich alles ganz sch�n kompliziert an - ich vermute es lag einfach an
der/den Diskette(n).
Die liegen jetzt schon >5 Jahre hier rum, und das ist wohl nicht allen (vor
allem den ganz alten) nicht so bekommen.
"Auf einmal" gings n�mlich wieder.
chris
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