Hallo Christian Schmidt,
dear Christian Schmidt,
* [EMAIL PROTECTED] wrote/schrieb:
> > Da kann man �brigens "make oldconfig" nehmen. Bei neuen Features, die seit
> > der letzten Version hinzugekommen sind, wird man dann gefragt, was man
> > damit machen will.
>
> Das hab ich auch schon probiert. Da werde ich dann ungef�hr 1Mio sachen
> gefragt. Irgendwann hab ich dann nur noch N (Return :-) gesagt.
> Hat nat�rlich auch nicht funktioniert.
Immer "N" zu sagen, ist aber trotzdem in Ordnung, weil ja nur neue Features
abgefragt werden und der Kernel mit der alten Config schon laufen wird.
Ich glaube, es gibt noch ein anderes Make-Target, um dar�ber zu holpern,
ohne make menuconfig oder seine Freunde ausf�hren zu m�ssen.
> > sicher bist Du, da� "Dein" Kernel geladen wird? In /proc/version steht, von
> > wem, wo und wann der laufende Kernel �bersetzt wurde.
>
> Ist uname -r geeignet das herauszufinden? Wenn ja, dann bootet der neue
> Kernel.
"uname -a" ist ergiebiger, aber da Du von 2.4.18 auf 2.4.21 gehst, ist -r
auch geeignet, ja.
> Ausserdem merk ich es an den ganzen Coudnt find module xxx, die
> beim Standardkernel nicht kommen ;-(
Komisch. Ich habe auch eine Zeitlang mit make-kpkg gearbeitet, das hat nie
Probleme gemacht und alle Module eingepackt. Allerdings war das zu 2.2er
Zeiten. Benutzen die anderen make-kpkg-Nutzer auf der Liste denn Woody?
Nicht, da� make-kpkg aus Woody irgendwie nicht mit der anderen
Verzeichnisstruktur der Module unter 2.4 klarkommt. Woody ist ja offiziell
noch eine Distribution mit Kernel 2.2.
> > Ganz nebenbei w�rde ich Dir empfehlen, f�r den Anfang auf make-kpkg zu
> > verzichten, und einen Kernel "richtig" selbst zu �bersetzen. Im Gegensatz
>
> Das hab ich am Anfang probiert. Ist ja kein grosser Unterschied. Ich
> fand es nur ganz praktisch ein Package zu haben, das ich einfach mit
> dpkg instalieren und wieder deinstallieren kann.
> Jetzt werd ich mich doch mit dem Kernel-HOWTO hinsetzen und nochmal 8-10
> Kernel kompilieren - oder wieviel Versuche es auch immer brauchen wird
> bis der *** l�uft.
Der Unterschied ist, da� Du die Situation besser unter Kontrolle hast. Das
bzImage von Hand an Ort und Stelle zu bringen und einen Testeintrag in
lilo.conf zu machen, um den Kernel zu booten, l��t n�mlich IMO weniger
Spielraum f�r Fehler als alle anderen Variationen.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, da� Du da 8-10 Versuche brauchen wirst,
denn wenn man mit dem arbeitet, was kernel.org einem bietet, hat man viel
weniger, das schiefgehen kann, als wenn man seinem System ein Bin�rpaket in
den Rachen wirft, dessen Bau man zwar selbst angesto�en, aber nicht
verstanden hat.
Also zum Mitschreiben:
1. make oldconfig
2. make clean dep bzImage modules modules_install
3. cp arch/i386/boot/bzImage /boot/vmlinuz-christian
4. cp System.map /boot/System.map-christian
5. In lilo.conf reinschreiben:
prompt
image=/boot/vmlinuz-christian
label=testkernel
root=/dev/<Root-partition>
optional
6. lilo ausf�hren, Reboot, den Eintrag "testkernel" booten.
Ciao,
-martin
--
The day Microsoft makes something that doesn't suck,
is probably the day they start making vacuum cleaners.
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